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Hot: Die wichtigsten Trends der Fashion Week Berlin Spring/Summer 2013

Leicht und beschwingt durch den Sommer mit HUGO © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Wie der Sommer 2013 metereologisch ausfallen wird wissen wir noch nicht. Einen ersten Blick auf modische Sommertrends für das nächste Jahr konnten wir aber schon erhaschen: Vom 4. bis 8. Juli zeigten die Designer auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin den anwesenden Fashionistas, Stars und Fans, wie sie den Modesommer 2013 sehen. Auch wenn die Designer stellenweise sehr unterschiedliche Akzente setzen, lassen sich bereits jetzt einige klare Haupttrends für den nächsten Sommer ausmachen. Große Überraschungen oder gar modische Entgleisungen waren nicht zu entdecken. Tragbare Modelle für einen breiten Kundenkreis standen im Zentrum des Designerinteresses.

Kühl und modern

HUGO by Hugo Boss sieht die Frau des Sommers 2013 in einer sehr futuristisch anmutenden Garderobe. Gerade Linien ohne viele Spielereien und klare, kühle Farben wie Schwarz, Weiß und kräftiges Mint prägen das Bild dieser Kollektion. Ein ganz besonderer Eyecatcher sind Akzente in Silbermetallic.

Das Online Fashion Magazin Stylebook.de beobachtete, dass eben diese Modeteile “die US-Schauspielerin Kate Bosworth in der ersten Reihe dazu veranlassten, das Geturtel mit ihrem Freund sein zu lassen und stattdessen begeistert Fotos mit dem Handy zu schießen”. Sie blitzen dezent als Träger hervor oder glänzen großformatig als Gürtel, Handtasche oder Oberteil.

Lockerleicht und verspielt mit Kaviar Gauche

Auch bei Kaviar Gauche setzt man im nächsten Sommer vor allem auf Schwarz und Weiß, ergänzt durch leuchtendes Gelb und mattes Olivgrün. Die Schnitte sind locker und fließend und umschmeicheln die Figur.

Transparenz ist bei Kaviar Gauche ein beherrschendes Thema und wird auf vielfältige Art umgesetzt. Am auffälligsten sind hierbei die Kleidungsstücke aus Leder, in die per Lasertechnik filigrane Muster geschnitten wurden. Auf diese Weise lassen sie darunterliegende Stoffe oder die Haut durchscheinen. Aber auch bei den anderen Modellen wird vielfach auf leichte und transparente Stoffe gesetzt.

Zart und feminin: Schumacher

Bei Schumacher stehen zarte und feminine Looks im Mittelpunkt. Fließende Schnitte und leichte Stoffe werden mit geschickt gesetzten Akzenten, wie zum Beispiel auffälligen Prints, kombiniert und ergeben zusammen ein romantisch angehauchtes Outfit.

Unser Fazit

Die Mercedes-Benz Fashion Week begeisterte einmal mehr mit tollen Modetrends, die bestens für den Mainstream geeignet sind. Dabei wurden nicht nur neue Trends gezeigt, auch viele Trends dieses Sommers sind in der nächsten Saison noch aktuell. Weiß bleibt definitiv über den aktuellen Sommer hinaus im Trend. Wer jetzt im Sale ein reduziertes Designerstück ergattern kann, sollte unbedingt zuschlagen! Denn damit macht ihr definitiv auch noch im nächsten Jahr noch eine gute Figur.

Ein zeitloser Klassiker: Das kleine Schwarze

Edler Klassiker: DIMITRI zeigt das kleine Schwarze - Copyright © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Es wurde bereits 1926 kreiert und gilt immer noch als wahrer Klassiker unter den Kleidern: Das kleine Schwarze, entworfen von der legendären Designerin Coco Chanel. Mit seinem klassischen, zeitlosen Schnitt passt es zu zahlreichen Gelegenheiten. Am besten eignet sich das schlichte, edle Kleid zu besonderen Anlässen. Doch das kurze, maximal bis über die Knie reichende kleine Schwarze ist eigentlich zu jeder Zeit ein eleganter Hingucker.

Die Qual der Wahl

Und es macht sich auch auf dem roten Teppich fantastisch! Zuletzt hatte Schauspielerin Jennifer Connelly einen eleganten Auftritt im kleinen Schwarzen mit Schleifenverschluss von Alexander McQueen. Dabei ist die Gouvernanten-Variante nur eine der zahlreichen Möglichkeiten. Eigentlich ist das kleine Schwarze ja wegen seiner Schlichtheit so elegant. Doch Transparenz und Spitzen-Einsätze, Schleifen und Cut Outs sorgen für Abwechslung bei der Wahl des Kleids. Und ihr könnt mit sportlichen, figurbetonten, weit ausgeschnittenen und hochgeschlossenen Cocktail- oder Etuikleidern die für euch passende Variante wählen.

So wird der Look noch edler

Nur weil das Kleid in neutralem, seriösem Schwarz gehalten ist, heißt das außerdem noch lange nicht, dass ihr mit Schuhen oder Accessoires keine farblichen Akzente setzen dürft.

Die Eleganz des kleinen Schwarzen wird mit High Heels und Pumps unterstrichen – und die dürfen auch gerne in kräftigen Farben oder angesagten Metallic-Tönen gehalten sein. Gerade Gold und Silber machen das kleine Schwarze noch eleganter. Dabei ist es euch überlassen, ob ihr Schmuck oder eine Clutch in metallischen Farben wählt. Ein passender Gürtel ist eine weitere Alternative.

Übrigens: High Heels sind zum schwarzen Kleid definitiv kein Muss, auch Sandalen, Ballerinas und Overknees für ein gewisses Maß an Sexappeal passen zum kleinen Schwarzen. Im Winter halten blickdichte Strumpfhosen (aber nicht aus Wolle) die Beine warm und ergänzen den Look, auf transparente Strumpfhosen solltet ihr besser ganz verzichten. Ebenso auf zu viele Accessoires, damit die schlichte Eleganz des kleinen Schwarzen gut zur Geltung kommt.

Nicht nur für Promis auf dem roten Teppich ist das kleine Schwarze ein Must-Have: Der Klassiker eignet sich für Parties und Clubbesuche genauso wie für den Alltag, ohne dass ihr dabei overdressed wirkt. Auch nach mehr als 85 Jahren ist das kleine Schwarze noch immer angesagt!

Black is beautiful

Der von Farbvielfalt bestimmte Sommer hat noch nicht einmal begonnen, da zeigt das Szene-Label Skingraft auf der Los Angeles Fashion Week bereits seine neuen Kollektion für die kommende Herbst-Winter-Saison. Entgegen dem Trend setzt das Label aber nicht etwa auf vielfarbige Styles, um der dunklen Jahreszeit etwas entgegenzusetzen, sondern auf Schwarz. Und könnte damit für einen neuen Trend sorgen.

Ausgerechnet im sonnigen L.A. liefen die Models in schwarzen Kleidern, Jacken, Kapuzen-Capes und Overknees über den Laufsteg. Dabei bewiesen sie: Schwarz ist nicht gleich schwarz, und schon gar nicht mordbide oder deprimierend. Die wenigen weißen, grauen und braunen Modestücke ergänzten die dunklen Gothic-Styles. Erwartungsgemäß handelte sich bei dem Material meist um Leder. Lange Abendkleider mit großflächigen Pailetten und halblange, asymmetrisch geschnittene Kleider veredelten die in Schwarztönen gehaltene Kollektion. Die Modeteile sind einfach chic und rocken!

Das Label

Schwarz passt ganz genau zur modischen Ausrichtung von Skingraft. Das 2005 gegründete Label aus Los Angeles steht mit seiner Fashion für Dunkelheit und Düsternis. Schwarz, eng geschnitten, punkig, rockig, ausgefallen: Das ist der Stil des Labels, dessen Philosophie auf hautemacabre.com in einem Interview mit Jonny Cota nachgelesen werden kann. Der Designer spricht über den respektvollen Umgang mit dem Tod und charakterisiert den Style als “Viktorianischer Punkrocker reitet auf einem Pferd zur Gothic-Hochzeit”. Klingt faszinierend? Ist es auch. Cotta designt Fashion für Männer, Frauen “und alles dazwischen”.

Rebellion in schwarz

Revolutionär und rebellisch sein ist der Anspruch von Skingraft. Das sind sie allerdings, wer sonst präsentiert ausgerechnet in Los Angeles düster-makabre, aber einfach coole Fashion ganz in schwarz? Nach dem bunten Sommer tut dar klassische, von vielen zu unrecht als langweilig verschriene Farbton sehr gut.

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch andere Designer auf Einfachheit statt Farbvielfalt setzen. Warum auch nicht, wenn es so chic und lässig aussieht wie bei Skingraft?

Lady in Black: Vera Wang designt schwarze Brautkleider

Als Sarah Jessica Parker im Jahr 1997 dem Schauspieler Matthew Broderick das „Ja-Wort“ gab, wollte sie so wenig Aufmerksamkeit wie möglich mit ihrer Hochzeit erregen. Um weniger aufzufallen, trug sie sogar ein schwarzes Brautkleid. „Ich habe ein schwarzes Kleid getragen. Als Schauspieler ist man ja immer einer starken Beobachtung ausgesetzt. Und aus irgendeinem Grund hatte ich das Gefühl, dass ich an diesem Tag keine Aufmerksamkeit auf mich ziehen wollte. Mein Ehemann dachte genauso darüber.“ so wurde die Schauspielerin und Fashion-Ikone im Onlinedienst „FemaleFirst.co.uk“ zitiert, berichtet viviano.de. Mit ihrer Kleiderwahl löste sie auch Diskussionen darüber aus, ob ihre Entscheidung tatsächlich richtig für eine Braut gewesen ist.

Vera Wang und ihre neue Brautkleider-Kollektion

Eine Star-Designerin, die insbesondere für ihre kunstvollen Hochzeitskleider-Kreationen berühmt ist, kann die Wahl eines schwarzen Hochzeitskleides wohl auf jeden Fall befürworten. Vera Wang hat vor einigen Tagen ihre neue Brautkleider-Kollektion bei der New York Bridal Fashion Week vorgestellt. Dabei hat sie für ihre wunderschönen Kreationen die Farbe Schwarz gewählt. Die Hochzeitkleider im Gothic-Stil erscheinen exquisit und glamourös. Dennoch scheiden sich die Gemüter, ob ein Black Dress tatsächlich eine passende Wahl für den romantischen Tag ist. Doch auch wenn uns es so vorkommt, dass es in unserer westlichen Kultur „seit einer Ewigkeit“ in Weiß geheiratet wird, stimmt es nicht. Noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts hat die Braut zu der Farbe gegriffen, die ihr am meisten gefallen hat. Erst seit 1840, als die Königin Victoria den Prinz Albert heiratete, ist die weiße Farbe für ein Brautkleid zum Kanon geworden. Ist nun die Farbe Weiß in Bezug auf Brautkleider obsolet geworden? Wird sich der neue Trend von Vera Wang durchsetzen? Mag sein, dass sich nun mehr Frauen für die Farbe Schwarz entscheiden. Doch es ist eher unwahrscheinlich, dass die traditionelle Farbe Weiß für ein Brautkleid abgelöst wird. Auch Sarah Jessica Parker hat nun offenbart, dass sie von ihrem schwarzen Hochzeitskleid mittlerweile nicht mehr überzeugt ist: „Wir wollten damals nicht zu viel Aufmerksamkeit auf uns lenken, es sollte eine Party für alle sein. Ich kaufte deshalb das erste Kleid, was mir in die Finger kam. Jetzt wünschte ich, ich hätte weiß getragen.“, so wurde die „Sex and the City“-Schauspielerin im Onlinedienst „FemaleFirst.co.uk“ zitiert, berichtet viviano.de.

Wie sehen die neuen schwarzen Hochzeitskleider von Vera Wang aus? In dem Video des YouTube-Kanals Buzz60 gibt es die ersten Impressionen von der neuen Kollektion:

Trendfarben Herbst/Winter 2011/2012

Grau und trist war gestern! Denn die Mode-Farben des kommenden Winters sind überaus verlockend und leuchten nur so aus dem Kleiderschrank heraus.

In diesem Sommer hat uns die “kleine Schwester” Türkis bereits zu manch strahlendem Auftritt verholfen. Für den Herbst und Winter darf es nun ein wenig dunkler und gediegener sein: Bei den Schauen von Haider Ackermann, Louis Vuitton und Gucci hatte der All-Over-Look in Petrol verdientermaßen einen festen Platz. Bei der Auswahl der Materialien ist erlaubt was gefällt. Von Pelz bis Samt, von Chiffon bis Leder: den Variationen sind keine Grenzen gesetzt. Besonders interessant dazu: Accessoires im angesagten Python-Print.

Lady in Red

Ein Hauch von Femme Fatale gefällig? Die Farbe Rot suggeriert Weiblichkeit in ihrer reinsten Form. Wer den großen Auftritt nicht scheut und auch selbstbewusst auftreten kann sollte hier reichlich zugreifen. Insbesondere die kräftigen Rottöne sollten Einzug in den Kleiderschrank halten. Bordeaux und Rostrot sind aus vielen Kollektionen nicht mehr wegzudenken. Wem das “too much” ist, für denjenigen bleiben noch die Accessoires als Alternative. Rote Pumps und/oder Handtaschen strahlen bereits ein ganz besonderes Flair aus. Insbesondere wenn man den Schneewitchen-Look tragen kann und zu den roten Accessoires Kleidungsstücke in Schwarz und Weiß kombiniert.