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Glänzende Aussichten

Glanz und Glamour waren in diesem Sommer bereits ein ganz heißer Trend. Hosen, Oberteile, Kleider und zahlreiche Accessoires funkelten mit der Sonne um die Wette und sorgten, ganz nebenbei, für den gewissen Glamour-Faktor. Für den Herbst und den kommenden Winter dürfen wir uns nun auf eine Fortsetzung dieses Trends freuen. Denn wie schon in den 90ern sind aktuell glänzende Hosen bei vielen Designern und Labels ganz vorne mit dabei, wenn es um DEN Look der Saison geht.

Die 90er sind zurück

So sehen das jedenfalls die Fashion Redakteure von Stylebook und zeigen, wie vielfältig dieser Trend von verschiedenen Designern bereits interpretiert wurde. So zum Beispiel als fetziger All-Over-Look mit ebenfalls glitzernder Bluse, wie bei Barbara Bui zu sehen, bis hin zur glamourös-femininen Kombination aus glänzender Hose und tailliertem Blazer von Haider Ackermann. Kombinationsmöglichkeiten gibt es hier viele, wer es ein wenig zurückhaltender mag, sollte sich aber auf ein auffälliges Kleidungsstück beschränken und beim Rest eher auf Understatement setzen. So kann ein schlichter Kaschmirpulli dem gesamten Ensemble einen klassischeren Touch verleihen.

Partystyling Express

Besonders gut macht sich dieser Trend als schnelles Partystyling. Kombiniert mit einem schlichten Oberteil und ein paar Accessoires hat man ganz schnell ein sexy Outfit gestylt. Dabei ist aber zu bedenken: Fällt die Wahl auf eine glitzernde Pailletten Leggins sollte man schon Beine wie das Topmodel Jessica Hart vorweisen können. Wer hier eine Problemzone hat würde sie ansonsten nur unvorteilhaft betonen.

Unser Fazit

Glänzende Hosen und paillettenbestückte Leggins sind eindeutig nicht jedermanns Sache, egal wie trendy sie sein mögen. Wer im Herbst und Winter aber nicht auf den gewissen Glamour Faktor verzichten mag, kann auch an anderer Stelle in Silber, Gold und Kupfer glänzen. Denn um die “Full Metal Fashion” kommt man in den nächsten Monaten definitiv nicht herum!

Modetrend Jogginghose: Schludrig oder schick?

Bequem und schick: So sieht ein perfektes Jogginghosen-Outfit aus! © by …love Maegan

Wie bei so vielen Modetrends gilt auch bei der Jogginghose: Entweder man liebt sie oder man hasst sie! Für die einen gehört sie einzig und allein ins Fitnessstudio und zum Relaxen auf die Couch, für die anderen ist sie DAS Trendobjekt überhaupt, ohne das man gar nicht mehr auf die Straße gehen kann. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen und im Auge des Betrachters. Der Test von Lesmads beweist aber: So schludrig und schlecht, wie sie von Kritikern gerne gemacht wird, ist die Jogginghose auf gar keinen Fall!

Die Kombination macht’s

Und das liegt nicht nur am Drumherum, sondern auch an der stylishen Hose selbst. Eng geschnittene Sweatpants, wie sie auf Englisch heißen, sind allzu ausgebeulten Exemplaren vorzuziehen und sehen so gar nicht nach Fitnessstudio aus. Richtig kombiniert könnt ihr aber selbst in Schlabberhosen, die bereits vor Jahren ihren Weg von der Straße auf den Laufsteg gefunden haben, sportlich und schick aussehen. Schon 2011 bewies Frida Gold-Sängerin Alina Süggeler Modebewusstsein und zeigte seriöse Jogginghosen-Outfits.

Der Casual Look

Schicke Sandalen oder High Heels, ein feminines Top in Mint oder einer anderen angesagten Pastellfarbe und ein knalliger Cardigan oder Blazer machen die Jogginghose zum sexy Allround-Begleiter für Shoppingtouren, Treffen mit Freundinnen und Clubbesuche. Hier dürfen auch Jogginghosen getragen werden, die weit ausfallen und somit noch bequemer sind.

Ein Fall für’s Büro?

Edler sieht die Sporthose mit lässigem Touch allerdings als eng geschnittene und dunkle Variante aus. In Verbindung mit spitzen Pumps, einem schlichten Top und einem Cardigan wird sie zur perfekten Symbiose aus seriösem Auftritt und bequemer Coolness. Und das Beste: Um elegante Accessoires wie eine Tasche und Kette ergänzt eignet sich diese schicke Variante auch für das Büro oder eine Abendveranstaltung.

Bequemer geht’s nicht!

Lässig und sexy: Mit den richtigen Accessoires versehen werden Sweatpants zum alltäglichen Begleiter selbst im Büro. Dieser Style polarisiert, zieht aber gleichzeitig die Blicke auf sich. Und wer sich absolut nicht vorstellen kann, sich abseits der Fitnessräume in Jogginghosen zu zeigen: Eine bequemere und gemütlichere Hose als die Jogginghose werdet ihr definitiv nicht finden! Am besten probiert ihr selbst einmal aus, wie ihr euch im lässig-schicken Jogginghosen-Look macht und fühlt.

Der kommende H&M-Winter wird spannend!

H&M und Maison Martin Margiela: Am 15. November ist es soweit © by H&M

Marni hat es getan, Versace und Karl Lagerfeld auch, selbst Fashionikone Anna Dello Russo war schon dabei: Sie alle haben exklusive Designerstücke für den schwedischen Modekonzern H&M designt. Jetzt wird es noch exzentrischer: Gerade wurde das französische Modehaus Maison Martin Margiela für eine Kollaboration mit H&M bestätigt. Das 1988 von Designer Margiela gegründete Label steht für verhüllte Models, deren Augen in Modemagazinen gerne mit schwarzen Zensurbalken überdeckt werden, und einfache Wäschebänder, die Aufschluss über die nummerierten Kollektionen geben. Mehr zu den Eigenarten des Designers Margiela lest ihr hier.

Extraordinär und unkonventionell

So schrill und abgefahren wie der unkonventionelle Stil von Maison Martin Margiela war bisher keiner der namhaften H&M-Partner. Die kürzlich bekannt gegebene Zusammenarbeit die Saison für Herbst/Winter 2012/2013 sorgt gerade deshalb in der Fashionszene für mächtig Wirbel: Während die Bild fragt, ob wir bald alle so aussehen wie Lady Gaga, ist manche Bloggerin schon Monate vor Erscheinen der Kollektion erwartungsvoll und kribbelig.

Bisher hat H&M nur erste Entwürfe gezeigt, eines kann man schon jetzt sagen: Konventionell und gewöhnlich wird die neue Kollektion sicher nicht – dafür aufregend, prickelnd und spannend! Ob sie allerdings genauso verrückt wird wie die bisherige Fashion des französischen Modehauses, das auf Transformation und Dekonstruktion setzt, darf bezweifelt werden. Schließlich setzt H&M auf Alltagstauglichkeit, und auch die Franzosen möchten das beste beider Welten miteinander verbinden. “Wir werden die entgegengesetzten Universen der beiden Modehäuser auf eine Art zusammenführen, die alle überraschen wird” – so äußert sich Maison Martin Margiela zur Kollaboration mit H&M und schürt damit die Erwartungen an die ungewöhnliche Kooperation.

Erste Entwürfe im Video

Wir sind mächtig gespannt auf die H&M-Winterkollektion, die ab dem 15. November 2012 online und in 230 ausgewählten H&M-Stores weltweit zu haben sein wird. Laut H&M sollen dann exklusive Mode für Herren, Damen und Accessoires erhältlich sein. Einen ersten Vorgeschmack liefern die Entwurfskizzen in den beiden Videos:

 

Auffallen mit Fotoprints!

Ärmellose Bluse im 50er Fotodesign – Copyright © by H&M

Bedruckte Tops, Shirts, Hosen, Röcke und Kleider – diesen Modetrend kennen wir bereits. Doch nicht jede Frau mag großflächige, florale Prints. Wer bei Blumendrucken eher an Mauerblümchen denkt, könnte mit diesem Trend glücklich werden: Fotoprints, die insbesondere Kleider zu richtigen Kunstwerken machen!

Wir kennen Fototapeten, mit denen man sich die Südsee und Karibik ins heimische Wohnzimmer holen kann. Ganz ähnlich funktioniert das Prinzip beim Fashion-Fotoprint: Die Kleidungsstücke sind komplett mit wunderschönen Natur- oder Stadtbildern bedruckt und hüllen die Trägerin sehr stilvoll ein. Ob ein Alpen-Porträt für den Badeanzug, ein zauberhaftes Bild der afrikanischen Steppe auf einem Kleid oder ein am Strand eingefangener Sonnenuntergang, die Auswahl an Motiven für Kleidungsstücke ist so groß, dass jede Frau ihr persönliches Lieblingsbild finden sollte.

In Kleidern und Badeanzügen mit großflächigen Fotoprints fallt ihr garantiert auf! Wer Naturbilder auf Kleidung liebt und den Mut hat, sie in der Öffentlichkeit zu tragen, ist ein echter Trendsetter. Noch ein Tipp: Ein unifarbener Blazer ergänzt den Foto-Look perfekt!

Glänzender Auftritt im Metallic-Look!

Glanz und Glamour soweit das Auge reicht: Metallic heißt der schimmerndste Trend der Mode Saison! Bereits auf den Laufstegen der Fashion Weeks konnte man den metallischen Look bei vielen verschiedenen Designern bewundern, nun hält der Farbtrend auch Einzug in unseren Kleiderschrank.

Ein Trend für alle Fälle?

Zugegeben: Als Basic-Look unter der Woche eignet sich die funkelnde Fashion nicht unbedingt für jeden einzelnen Tag. Eher schon für besondere Gelegenheiten, die es auch in einer normalen Arbeitswoche geben kann. Richtig glänzen kann man mit der Metallic-Fashion aber bei besonderen Anlässen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, wie uns glitzernde Kleider und Röcke in Gold und Silber sowie Hosen und Oberteile in Rot, Grün und schimmerndem Schwarz beweisen, die das Licht reflektieren und den Träger der luxuriös anmutenden Fashion in einem ganz hellen Licht scheinen lassenn.

Mindestens ein Modeteil im Metallic-Look gehört dieses Jahr also in jeden Kleiderschrank, wenn man mit funkelnder Mode strahlen und alle Blicke auf sich ziehen will. Wer den metallenen Look einer Robe oder eines Abendkleids zu auffällig findet, auf den Trend aber nicht verzichten mag, kann mit einer silber- oder goldfarbenen Clutch sein Outfit um den nötigen Glamour-Faktor ergänzen und trotzdem glänzen.

Reflektierend und metallisch

Dort, wo die Menschen mit der Sonne um die Wette strahlen, ist der reflektierende Look ebenfalls ein riesengroßer Trend. Auf der Fashion Week Australia stellten Designer glänzende Modeteile, die das Licht zurückwerfen, in den Vordergrund.

Doch was ist eigentlich so toll am glänzenden Metallic-Look? Ganz einfach: Hosen, Oberteile oder Röcke und vor allem elegante Kleider und Roben versprühen in metallenen Farben wie Gold, Bronze und Silber Eleganz und Glamour pur! Wer einen edlen Auftritt hinlegen möchte, kommt deshalb an einem schimmernden oder reflektierenden Stoff nicht vorbei. Auch Schuhe und Accessoires wie Taschen glänzen, was das Zeug hält.

Glänzend und schimmernd: Das ist der Metallic-Trend, der euer Outfit im Modesommer 2012 richtig edel und strahlend zur Geltung bringt!

So gelb wird der Sommer

Anja Gockel zeigt ein elegantes, gelbes Kleid - © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Der Sommer kommt! Und wie sonst, wenn nicht richtig farbenfroh, sollte man ihn am besten begrüßen? Nachdem wir mit Pastelltönen, maritimen Farben und kühlem Mintgrün über zahlreiche Farbtrends in Sachen Mode berichtet haben, konzentrieren wir uns heute auf einen Farbton, der bereits zahlreiche Stars erobert hat: Gelb! Auffällig ist die Farbe allemal, wie nicht zuletzt Sylvie van der Vaart mit knallig-neongelben Pumps zeigte. Doch nicht nur das: Die warme Farbe passt perfekt zu sommerlichen Temperaturen, Sonne und Strand!

Gelb kann mit allen anderen Farben kombiniert werden, das ist der größte Vorteil der Trendfarbe. Egal ob weiß, schwarz, blau oder rot: Praktisch jede Farbe passt zu gelb. Und selbstverständlich beschränkt sich die Farbe nicht nur auf bestimmte Fashionartikel, sondern bietet sowohl bei eleganten Kleidern und Roben als auch sportlichen Tops, Shirts und Hemden und sogar bei Schuhen und Heels Sommerfeeling pur! Ein leuchtendes Gelb, dunkles Senfgelb oder zartes Hellgelb: Farbnuancen gibt es genug.

It-Girl Nicole Richie schwärmt sogar so offensichtlich für das sommerliche Gelb, dass sie es zu ihrer ganz persönlichen Saisonfarbe auserkoren hat. Strahlend wie ein Sonnenschein trägt die Tocher von Lionel Richie immer neue Modeteile in gelb. Mal handelt es sich um ein langes, unifarbenes Abendkleid, mal ist es ein bedrucktes Kleid, mit dem sie sich gleich noch für den Print-Trend ausspricht.

Mit toller Fashion in der Trendfarbe gelb erscheint man spritzig, frisch und gut gelaunt. Und das passt doch hervorragend zum nahenden Sommer!

Caprihose und Petticoat: Long live the Fifties!

Petticoat-Kleid von Lena Hoschek - Copyright © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Mit Colour Blocking, Pastellfarben, Prints und Bauchfrei sollte diesen Sommer jeder seinen passenden und persönlichen Fashion Trend finden. Zu den interessanten Sommerstyles gesellt sich aber noch ein echter Retro-Trend: The Fifties are back! Richtig gelesen, Petticoats, Bleistiftröcke und Caprihosen sind in dieser Saison extrem angesagt und sorgen mit dem Unterstreichen der weiblichen Silhouette für massig Sexappeal. Besonders gut eignet sich das Fünfziger-Revival, um mehrere Trends miteinander zu kombinieren.

1950 meets 2012

Ein Bleistiftrock mit Blumendruck, Petticoats in zarten Pastellfarben, Caprihosen in knalligen Farbtönen, Pfennigabsätze an bunten Stöckelschuhen: Fans der Fünfziger haben auf der Suche nach dem passenden Fräulein-Chic in Kombination mit aktuellen Trends die Qual der Wahl. Mit dem Revival der Fifties-Fashion feiert das elegante und gleichzeitig unglaublich weibliche Lebensgefühl längst vergangener Tage sein Comeback. Vorreiter in Sachen 50er Mode ist das Designerlabel Dior, das 1947 den typischen Look der Nachkriegsjahre prägte.

Designerin Lena Hoschek zeigte mit mit gewagten Mustern und viel Transparenz bei Kleidern und Röcken bereits auf der Mercedes-Benz Fasion Week Berlin 2012 eine gelungene Verbindung von klassischen Styles und Moderne. In Sachen Accessoires geht es ebenfalls zurück in die Fünfziger: Kopftücher und Sonnenbrillen sorgen für eine weiblich-coole, modische Reise in die Vergangenheit.

Selbst Schauspielerin Eva Longoria zeigt sich schwer angetan von der Fifites-Fashion:

Rückblick: Mode in den Fünzigern

Zeit für einen kurzen historischen Exkurs in Sachen Mode. Während die Kriegszeit von Armut gekennzeichnet war, führten die 50er Jahre durch das Wirtschaftswunder zu einem Streben nach Luxus, das sich auch in der Mode bemerkbar machte. Der extravagante Stil der Fünfziger besitzt auch heute noch seinen ganz eigenen Reiz. Mit Ausnahme der praktischen Caprihose, die Schauspielerin Audrey Hepburn berühmt machte, waren Hosen an Damenbeinen verpöhnt.

In Mode waren stattdessen enge Bleistiftröcke und weite Petticoats, später weit ausgestellte Röcke, die bis über die Waden gingen. Die weibliche Silhouette wurde durch enge Blusen unterstrichen. Besonderer Wert wurde auf die Betonung von Busen und Hüfte gelegt. Für Feiern und Partys kamen keine schweren Abendroben mehr in Frage, viel lieber wurden kurze, weit ausgeschnittene und schulterfreie Cocktailkleider getragen.

Zeit für einen starken Auftritt!

Wer Wert auf einen eleganten und gleichzeitig sinnlich-weiblichen Auftritt legt, sollte sich am Fifites-Revival orientieren. Das gilt übrigens auch für Make-Up: Mit dem schon damals sehr populären Liquid-Eyeliner gelingen wunderschön geschwungene Lidstriche im verführerischen Marilyn Monroe-Stil. Keine Frage: Die Fifties sind zurück!

 

Kühl und feminin: Fashion in Mint

Weißes Hemd, mintgrüne Hose: Perfekter Sommerlook © by H&M

Seit der Umstellung auf die Sommerzeit und den ersten richtig warmen Tagen des Jahres freuen wir uns auf den Sommer. Und der hat es nicht nur mit (hoffentlich) strahlendem Sonnenschein, sondern auch in Sachen Mode in sich. Pastellfarben sind angesagt, ganz besonders hat es uns aber eine Farbe angetan: Mint! Ob als Farbe bei Hosen oder Shirts, überall wird uns im Sommer ein frisches Minzgrün begleiten. Wie andere Pastelltöne besitzt die zarte Farbe eine beruhigende, kühle Wirkung und ist einfach himmlisch süß!

Die Trendfarbe des Sommers sieht in Kombination mit anderen sanften Farbtönen wie einem leichten Grau richtig toll aus. Auch zu Weiß und elegantem Dunkelblau passt der kühle Farbton zwischen Grün, Türkis und Blau. Mit Mint ist Durchatmen angesagt, Pastelltöne sind eine wunderschöne Alternative zu allzu grellen und knalligen Looks. Und weil Minzgrün total in ist, sollten Männer nicht “Nein!” zur Trendfarbe sagen. Ganz im Gegenteil: Im coolen Mint-Look macht Herrenmode noch viel mehr her!

Bevor man also vorschnell urteilt, sollte man sich die Männer-Styles in Mint erst mal etwas genauer ansehen. Eine Weste in Minzgrün ist auffällig, aber keinesfalls ein No-Go für Herren! Mit einer grauen Hose getragen oder – Achtung, nur für Mutige! – Olivgrün kombiniert steht der Trendlook vor allem schlanken, großen Männern ohne Angst vor einem femininen Touch, während breitschultrige und muskulöse Männer auf Oberteile und Hosen in der sanften Farbe verzichten sollten. Allerdings: Zu einem Accessoire wie einem Gürtel in Mint darf man auch als sehr maskuliner und durchtrainierter Mann greifen.

Die dezente Farbe ist ohne Frage der wichtigste Farbtrend für den Sommer 2012 – und wohl auch der universellste: Frauen und Männer können Mode und Accessoires in Mint tragen, auch als Nagellack macht das kühle Grün eine gute Figur. Try it!

The new White

Passt zu allen Farben und Styles: Top in Weiß - © by Mexx

Weiß ist das neue Schwarz” titelt H&M Life, und tatsächlich: Neben maritimen Farben und Pastelltönen entwickelt sich Weiß immer mehr zu einer der Trendfarben des kommenden Sommers. Ob Weiß denn nun wirklich eine Farbe ist oder nicht, darüber sollen andere entscheiden. Viel wichtiger ist doch, wie gut es aussieht. Schon immer stand die Farbe (wir akzeptieren zumindest für diesen Artikel einfach mal, dass Weiß als Farbe bezeichnet werden kann) für Reinheit, Einfachheit und Klarheit, nicht nur deshalb ist sie DIE Farbe für Brautkleider und besondere Anlässe.

Vielfältig kombinierbar

Besonders Kleider in frischem Weiß entwickeln sich zu einem echten Sommer-Trend. Ob Cocktailkleid oder Sommerkleidchen: Weiße Looks eignen sich nicht nur für elegante Auftritte bei Veranstaltungen oder als Hingucker im Club, sondern können zu zahlreichen Gelegenheiten getragen werden. Einen Klassiker, die weiße Bluse oder bei den Herren ein weißes Hemd, sollte jeder im Schrank hängen haben. Das weiße Basic lässt sich problemlos mit allen Arten von Jeans, Hosen, langen und kurzen Röcken kombinieren. Mit legeren Klamotten strahlt die klare Farbe Sportlichkeit und Lässigkeit aus, als Kleid mit Spitze ist Weiß ein Fall für alle Romantiker. Richtig edel schauen weiße Modeteile in Kombination mit Silber aus. Auch Ton-in-Ton mit weißem Oberteil und weißer Hose funktioniert der strahlende Look im Alltag. Ganz wichtig: Um nicht mit einer Arzthelferin verwechselt zu werden, sollten bunte Kontraste gesetzt werden. Eine schwarze Handtasche, knallbunte Schuhe oder ein bedrucktes Tuch – Hauptsache, es ist nicht nur Weiß!

Auch das Material muss stimmen

Und noch ein Tipp: Qualitätsmaterialien wie Seide oder Kaschmir sorgen für einen hochwertigen Look, schlecht verarbeitete Fashion mit losen Nähten und ähnlichem sollte vermieden werden. Die Verarbeitung der Stoffe ist mindestens genauso wichtig wie das strahlende Weiß.

Genug von knallbunten Looks, im nächsten Jahr könnte es “back in black” heißen. Für den nahenden Sommer ist jedoch Weiß als krasser Gegensatz eine der heißesten Trendfarben überhaupt!

So sexy und alltagstauglich ist der Bauchfrei-Trend!

Michael Sontag auf der Merceds-Benz Fashion Week für Sommer 2012
Bauchfrei, elegant in weiß - Copyright © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Die einen sind immer noch traumatisiert von einem der umstrittensten Mode Trends der Neunziger, für die anderen kann sein Comeback gar nicht schnell genug kommen. Die Rede ist vom Bauchfrei-Look, der auf verschiedenen Modemessen sein Revival feierte. Promis wie Blake Lively, Keira Knightley und Gwyneth Paltrow heizen die Rückkehr der Bauchfreiheit zusätzlich an, kürzlich zeigten sich auch die durchtrainierten Stars Rihanna und Miley Cyrus mit bauchfreiem Bustier. Rihannas Kombination aus Denim-Bustier und locker geknotetem Jeanshemd ist nicht nur extrem sexy, sondern auch ein toller Style für den Alltag, während Miley mit Bustier und Rock aus schwarzer Spitze zeigt, wie edel der neue alte Trend aussehen kann.

Ein Trend mit Geschichte

The New Bauchfreiheit” titelt jolie.de– schon wieder ein Trend, der uns bestens bekannt ist. Dabei ist der Look, der nur für Frauen mit flachem Bauch in Frage kommt, selbst in den Neunzigern nicht völlig neu gewesen. Bereits 1947 stellte Christian Dior den nackten, weiblichen Bauch in den Mittelpunkt. Damals brach der Modeschöpfer noch ein Tabu, nur wenige Jahre später war der Look in Verbindung mit geknoteter Bluse aber angesagt – auch bei Sexymbol Marilyn Monroe.

Oft wird der Bauchfrei-Look vorschnell als billige Nabelschau abgestempelt. Zugegeben, falsch kombiniert können Frauen mit dem Zeigen von zu viel Haut zwischen Brust und Hosenbund einen ziemlich schlechten Eindruck machen. Dass es im Jahr 2012 aber ganz anders und stilvoller geht, zeigen uns Models und Promis. Voraussetzung: Ein flacher Bauch und Mut, ihn auch zu zeigen. Und ein Outfit, das dem Typ entspricht. Jeans, Röcke oder Shirts, die bis zur Taille gehen und mit abgeschnittenen, bauchfreien Shirts kombiniert werden, strahlen sportliche Lässigkeit aus.

Vielschichtiger Sommer-Trend

Elegant wird’s mit Hosen und Röcken, die zu hochgeschlossenen Oberteilen passen, aber immer bis zur Hüfte gehen und – ganz wichtig! – den Bauchnabel verdecken sollten. Selbst bei der Arbeit ist bauchfrei nicht verboten: Schicke Blazer sorgen für seriöse Auftritte und machen den Bauchfrei-Look sogar fit für’s Büro.

Wir meinen: Sportlich, lässig, edel, sexy! Wer es sich leisten kann, sollte das Bauchfrei-Revival im Sommer 2012 nicht verschlafen. Eine Auswahl an Tops, Cardigans, Blusen, Röcken und Hosen, mit denen ihr euch euren ganz persönlichen Bauchfrei-Look zusammenstellen könnt, findet ihr auf sale.de.