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Startschuss der Fashion Week Berlin

Hien Le Autumn/Winter 2013/14 Fashion Show © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Der Winter ist zurück. Frostige Minusgrade und beständiger Schneefall lassen daran keinen Zweifel. Genau das richtige Wetter also um in die passende Stimmung für die Herbst- und Wintermode zu kommen, die seit gestern auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin präsentiert wird.

Etablierte Designer und und talentierte Newcomer können nun wieder zeigen, welche Trends und Themen sie für die übernächste Saison sehen. Welche Farben, Schnitte und Accessoires erwarten uns?

Gelungener Auftakt

Die Ehre der Auftaktveranstaltung gebührte in diesem Jahr einem der wichtigsten Nachwuchstalente der deutschen Modeszene, dem in Laos geborenen Designer Hien Le. Schrille Farbkombinationen und knappe Schnitte sucht man hier vergebens. Hien Le setzt bei seiner Kollektion für den Herbst und Winter 2013/2014 auf lockere, fließende Silhoutten. Auch die Farbauswahl spiegelt eine zurückhaltende Nonchalance. Einfarbige Stücke in dunkelblau, weiß und beige stellen definitiv die Mehrheit dieser Kollektion, zeichnen sich aber bei genauerem Hinsehen durch interessante Details und Akzente aus. Ein besonderer Eyecatcher sind die Hemden und Kleider, welche mit geschickt gestalteten Farbverläufen versehen wurden. Hier entwickelt sich aus dem tiefdunklen marineblau ein kräftiges türkis, welches ganz soft in Curry- und Beigetöne übergeht. Inspiriert wurden diese Prints durch die Farbfeldmalereien des Expressionisten Mark Rothko.

Weit weniger minimalistisch als bei Hien Le präsentierte sich die Kollektion der Designerin Lena Hoschek. Wie bereits in den letzten Jahren ließ sich die Designerin auch für ihre aktuelle Kollektin von fremden Ländern inspirieren und setzte die gefundenen Vorlagen auf ihre ganz eigene frech-feminine Art um. Ziel der modischen Reise war diesmal Russland. Üppige Rosenmotive (als Print und Stickerei), edle Materialien und ein unglaublicher Reichtum an Details überwältigen beinahe das Auge. “Die Inspiration sind quasi die Blumen, die am Wegrand stehen”, erklärte die Grazerin kürzlich in einem Interview. Und dieser Weg scheint sehr abwechslungsreich bewachsen gewesen zu sein, wenn man den Mix aus Folklore und Punk, glamouröser Abendgarderobe und Karohemd betrachtet. Auch die Accessoires und das Styling der Models fielen wesentlich üppiger und präsenter aus und unterstrichen damit die Attitüde dieser zauberhaften Kollektion.

Unser Fazit

Ein grandioser Auftakt der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin! Die schon gezeigten Kollektionen machen Lust auf mehr und wir sind schon sehr gespannt was wir noch an tollen Stücken zu sehen bekommen werden!

Bald ist es wieder soweit: Mercedes-Benz Fashion Week

Karlie Kloss ist das Gesicht der Fashion Week – Copyright © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Nächste Woche ist es mal wieder soweit: Fashionistas, Stars und andere Mode-Fans treffen sich zur zwölften Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Dort erwartet das Publikum vom 15. bis 18. Januar 2013 eine bunte Mischung aus etablierten Modeschaffenden und vielversprechenden Nachwuchsdesignern. Auf über 50 Schauen und Veranstaltungen präsentieren Designer wie Marcel Ostertag, Guido Maria Kretschmer und Anja Gockel ihre Entwürfe. Natürlich sind auch das Berliner Urgestein Lena Hoschek und der Gewinner des “Designer for Tomorrow” Awards 2012, Leandro Cano am Start.

Peter Levy, SVP und Managing Director of IMG Fashion Worldwide Events & Properties, ist besonders stolz darauf den Nachwuchsdesignern eine Bühne und Plattform zur Präsentation und zum Austausch zu bieten. “Wir freuen uns sehr, viele Ausnahmetalente vorzustellen und eine großartige Möglichkeit bieten zu können, die sie in ihrem individuellen Wachstum unterstützen wird.”

Wo gibt es die Shows?

Die Fashion Week Berlin findet nicht nur an einem Ort statt. Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung ist das Zelt, welches diesmal wieder auf seinem angestammten Platz auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor zu finden ist. Aber auch die Events im COLLECT SHOWROOM am Postbahnhof sowie in der PROJEKT GALERIE in der Urban Spree Art Gallery sollte man sich nicht entgehen lassen. Auch hier wird einiges an Show und phantastischer Mode geboten werden.

Unser Fazit

Wir sind sicher das die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin auch diesmal wieder ein voller Erfolg wird und freuen uns schon darauf nächste Woche zu berichten, welche Trends und Innovationen uns besonders ins Auge gestochen sind!

Minimalismus vs. Opulenz – Die Trends der Fashion Week Mailand

Auf der Mailänder Modewoche präsentierten zahlreiche bekannte Designer ihre Entwürfe für das Frühjahr 2013. Italienisches Flair schwang bei allen Entwürfen mit, auch wenn die Optik an manchen Stellen sehr verschieden war und sich zwei Trendthemen besonders herauskristallisierten.

Minimalismus auf gerader Linie

Schnörkellose Entwürfe, klare Farben und grafische Motive: Der Clean-Chic sorgte bei zahlreichen Präsentationen für Furore. So zum Beispiel bei der ersten Kollektion die Jil Sander, nach ihrer Rückkehr zum gleichnamigen Modehaus, entwarf. Die “Queen of less” zeigte sowohl eine Neuinterpretation ihrer klassischen weißen Bluse, als auch voluminös geschnittene Röcke und zierliche, gerade Blazer. Farblich standen starke Kontraste auf dem Programm. Monochrome Looks in schwarz und weiß bilden das Grundgerüst der Kollektion. Diese werden durch Stücke in kräftigem burgunderrot, dunklem blau und knalligem koralle ergänzt.

Auch bei Marni, Missoni und Fendi standen bei den Schauen wenig pompöse Kreationen mit geraden Schnitten, grafischen Mustermixen und eher kühlen Farbkominationen im Vordergrund. Diese lässig-legeren Looks bringen den Clean-Chic zu neuem Glanz.

Hauptsache bunt: Opulenz & Dolce Vita

Den starken Kontrast zum Minimalismustrend bekam das Publikum auf den Schauen von Just Cavalli (der Zweitlinie von Roberto Cavalli), Versus und Aquilano.Rimondi geboten. Knallige Farben, wilde Muster, atemberaubende Schnitte und coole Accessoires prägen das Bild und sorgen für einen ausgelassenen und fröhlichen Eindruck.

Etro und Dolce & Gabbana setzten in Sachen Print neue Maßstäbe und zauberten ein wahres Feuerwerk aus Farben und Mustern. Aufwändige gestaltete Blütenprints, großflächige folkloristische Motive und gut gestaltete grafische Komponenten ergänzen die lockere Schnittführung und lassen, dank mediterranem Flair und exotischen Einschlägen, mehr als nur ein wenig Sommersehnsucht aufkommen.

Unser Fazit

Egal ob man kühle Geradlinigkeit oder opulente Ausgelassenheit bevorzugt: Der Frühling 2013 wird in Sachen Mode Trends für beide Geschmäcker reilich Auswahl und Kombinationsmöglichkeiten bieten. Und bestimmt lassen sich auch diese beiden Trendthemen auf reizvolle Art und Weise kombinieren!

Trendschmiede London Fashion Week

Nach den Olympischen Spielen und den nicht minder gewaltigen Paralympics, lockt dieser Tage ein weiteres Großevent die Gäste scharenweise nach London.

Die Fashion Week hat begonnen!

An 5 Tagen locken über 80 Shows die modebegeisterten Fashionistas und Fachleute in die City. Der innovative Einfallsreichtum der englischen Hauptstadt ist inzwischen allgemein bekannt. Zwar ist nicht alles, was dort von den Designern entworfen und vorgestellt wird, auch tragbar, zeigt aber die kommenden Trends, die man unbedingt im Auge behalten sollte.

Ab die Post

Eine Vielzahl bemerkenswerter Eyecatcher designte Mary Katrantzou für ihre aktuelle Kollektion. Inspiriert von farbenprächtigen Briefmarken und Geldscheinen versah sie ihre Entwürfe mit großformatigen, auffälligen Prints. Dank der unglaublich detaillierten Drucke und der kreativen Schnitte werden die Kleider, Hosen, Jacken und Oberteile so zu wahren Kunstwerken.

Mit Glanz und Gloria

Einer der Höhepunkte der London Fashion Week ist unbestreitbar die Show des britischen Traditionslabels Burberry. Dies zeigte sich auch beim Publikum, wo man Stars wie Dita von Teese, Olivia Palermo und Tali Lennox in der Front Row bewundern konnte.

Chefdesigner Christopher Bailey zeigte auch diesmal wieder sein gesamtes kreatives Potential und spielte die gestalterische Bandbreite, von sexy bis elegant, formvollendet aus. Gezeigt wurden figurbetonte Kleider, anmutig geschnittene Mäntel und Blazer, sowie interessante Accessoires. Auch Bailey setzt bei dieser Kollektion auf weiche Schnitte, macht dies aber (ähnlich wie Mary Katrantzou) durch eine opulente Farbgestaltung wett. Die Palette reicht hierbei von sanften Pastelltönen bis hin zu knallbunten Farbfeuerwerken im Metallic Look.

Unser Fazit

Insbesondere in Sachen Briefmarken Prints sind wir sicher: Dieser Trend wird uns im nächsten Frühling an vielen Stellen auf vielfältige Art, vom All-Over Look bis hin zu coolen Accessoires, begegnen. Wir sind daher schon sehr gespannt wie dieses Thema von anderen Designern aufgegriffen und weiterentwickelt wird.

Coole Looks und Sommertrends: Die Mercedes-Benz Fashion Week Stockholm

Stockholm gehört nicht gerade zu den bekannten Modemetropolen. Nach der kürzlich gelaufenen Fashion Week kommt aber die Frage auf: Wieso eigentlich nicht? Denn die schwedischen Designer müssen sich mit ihren ideenreichen Kreationen und dem handwerklichen Geschick wirklich nicht vor den Berufskollegen aus Paris, New York oder Mailand verstecken, wenn es um innovatives Design und coole Trends geht.

Ein königlicher Auftakt

Eröffnet wurde die Veranstaltung von einer strahlenden Kronprinzessin Victoria, welche hier auch gleich ihren ersten offiziellen Auftritt nach der Babypause hatte. Auch wenn einige Pressestimmen ihren Look als Fashion Fauxpas tadelten: Der großartigen Stimmung tat dies keinen Abbruch.

Kunstvolle Mode für den Sommer

Die Bandbreite der vorgestellten Kollektionen reichte von futuristisch-geometrischen Linien bis zu verspielt-femininen Kreationen. Vor allem das erst 2009 gegründete Newcomer Label Altewaisaome sorgte für einen starken Auftakt der Fashion Week. Strenge Linien und Kontraste, die durch den Farb- und Materialmix noch unterstrichen werden, prägen hier das Bild. Das Designerinnen Duo Natalia Altewai und Randa Saome ließ sich durch den Künstler Raul Mazzoni zu ihren Entwürfen für das Frühjahr und den Sommer 2013 inspirieren.

Einen anderen Look präsentierte die Designerin Diana Orving unter dem Titel “Floating Origami”. Wie der Name schon zurecht vermuten lässt, wurden bei diesen Stücken vor allem bei der Drapierung der Stoffe einiges an Kunstfertigkeit aufgeboten. Die Stücke aus zarten und transparenten Stoffen fallen in verspielten Bahnen, raffinierten Faltenwürfen und Plissierungen. In diesen locker-femininen Entwürfen fühlt man sich bestimmt auch an den heißeren Tagen des Jahres wohl.

Unser Fazit

Es lohnt sich definitiv den ein oder anderen schwedischen Designer im Hinterkopf zu behalten. Die hier gezeigten Kreationen und Looks werden uns sicherlich im nächsten Sommer unter den Top-Trends wieder begegnen!

Die Trend Accessoires für den Sommer 2013

Ready for Summer – Miranda Konstantinidou © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Bei der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin drehte sich wieder einmal alles um die heißesten Trends und coolsten Outfits für den nächsten Sommer. Die Models zeigten zahlreiche tolle Kreationen, die definitiv Lust auf mehr machen. Im Mittelpunkt standen natürlich die tollen Entwürfe im Bereich Kleidung, aber auch bei den Accessoires gab es viele tolle Sachen zu bestaunen.

Gut betucht

Tücher stehen im nächsten Jahr in allen möglichen Varianten ganz hoch im Kurs. Wer sich hier bisher in vornehmer Zurückhaltung geübt hat, sollte das spätestens im nächsten Jahr überdenken! Denn locker um den Hals geworfen wie bei Untrath & Strano oder mit Schleife schick verknotet wie bei Issever Bahri sind Tücher in allen möglichen Variationen ein ständiger Begleiter.

Aber auch an anderer Stelle macht man mit einem schönen Tuch Furore. Die Lesmads-Bloggerin Cloudy hat den “Piratenstyle” bereits in diesem Sommer für sich entdeckt und auch zahlreiche Designer sehen die um den Kopf geschlungenen Tücher im nächsten Sommer stark im Kommen. Ob luftig im Bandeau-Stil oder locker um den Kopf gewickelt bleibt dabei den individuellen Präferenzen der Trägerin überlassen.

Sportlich, sportlich

In der schönen Jahreszeit macht Sport an der frischen Luft am meisten Spaß. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch die Mode sportliche Züge aufweist. Ein großartiges Comeback in die Modeszene feierten dabei die lange vernachlässigten Basecaps. Vor allem bei der Präsentation von HUGO by Hugo Boss zeigte sich, wie toll die Caps in das modische Konzept für den nächsten Sommer passen.

Die Clutch bleibt im Trend

In Sachen Handtasche bleibt die Clutch weiterhin unangefochten weit oben im Trend Barometer. Und im nächsten Sommer muss man die Clutch auch nicht mehr krampfhaft festhalten, sondern kann sie dank einer cleveren Halterung einfach über Hand, Handgelenk und Arm schieben und so ganz bequem immer dabei haben.

Unser Fazit

Insbesondere die Tücher haben es uns angetan und wir freuen uns schon auf zahlreiche Möglichkeiten, neue und alte Schätze ins Styling einzubeziehen!

Hot: Die wichtigsten Trends der Fashion Week Berlin Spring/Summer 2013

Leicht und beschwingt durch den Sommer mit HUGO © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Wie der Sommer 2013 metereologisch ausfallen wird wissen wir noch nicht. Einen ersten Blick auf modische Sommertrends für das nächste Jahr konnten wir aber schon erhaschen: Vom 4. bis 8. Juli zeigten die Designer auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin den anwesenden Fashionistas, Stars und Fans, wie sie den Modesommer 2013 sehen. Auch wenn die Designer stellenweise sehr unterschiedliche Akzente setzen, lassen sich bereits jetzt einige klare Haupttrends für den nächsten Sommer ausmachen. Große Überraschungen oder gar modische Entgleisungen waren nicht zu entdecken. Tragbare Modelle für einen breiten Kundenkreis standen im Zentrum des Designerinteresses.

Kühl und modern

HUGO by Hugo Boss sieht die Frau des Sommers 2013 in einer sehr futuristisch anmutenden Garderobe. Gerade Linien ohne viele Spielereien und klare, kühle Farben wie Schwarz, Weiß und kräftiges Mint prägen das Bild dieser Kollektion. Ein ganz besonderer Eyecatcher sind Akzente in Silbermetallic.

Das Online Fashion Magazin Stylebook.de beobachtete, dass eben diese Modeteile “die US-Schauspielerin Kate Bosworth in der ersten Reihe dazu veranlassten, das Geturtel mit ihrem Freund sein zu lassen und stattdessen begeistert Fotos mit dem Handy zu schießen”. Sie blitzen dezent als Träger hervor oder glänzen großformatig als Gürtel, Handtasche oder Oberteil.

Lockerleicht und verspielt mit Kaviar Gauche

Auch bei Kaviar Gauche setzt man im nächsten Sommer vor allem auf Schwarz und Weiß, ergänzt durch leuchtendes Gelb und mattes Olivgrün. Die Schnitte sind locker und fließend und umschmeicheln die Figur.

Transparenz ist bei Kaviar Gauche ein beherrschendes Thema und wird auf vielfältige Art umgesetzt. Am auffälligsten sind hierbei die Kleidungsstücke aus Leder, in die per Lasertechnik filigrane Muster geschnitten wurden. Auf diese Weise lassen sie darunterliegende Stoffe oder die Haut durchscheinen. Aber auch bei den anderen Modellen wird vielfach auf leichte und transparente Stoffe gesetzt.

Zart und feminin: Schumacher

Bei Schumacher stehen zarte und feminine Looks im Mittelpunkt. Fließende Schnitte und leichte Stoffe werden mit geschickt gesetzten Akzenten, wie zum Beispiel auffälligen Prints, kombiniert und ergeben zusammen ein romantisch angehauchtes Outfit.

Unser Fazit

Die Mercedes-Benz Fashion Week begeisterte einmal mehr mit tollen Modetrends, die bestens für den Mainstream geeignet sind. Dabei wurden nicht nur neue Trends gezeigt, auch viele Trends dieses Sommers sind in der nächsten Saison noch aktuell. Weiß bleibt definitiv über den aktuellen Sommer hinaus im Trend. Wer jetzt im Sale ein reduziertes Designerstück ergattern kann, sollte unbedingt zuschlagen! Denn damit macht ihr definitiv auch noch im nächsten Jahr noch eine gute Figur.

Im Herbst 2012 heißt es “Welcome back to the Sixties!”

Das ist Marni: Klare Linien und kontrastreiche Farbkompositionen (c) by H&M

Zur Zeit ist das Label Marni aufgrund seiner Kooperation mit H&M in aller Munde. Aber natürlich geht für Marni und die Chefdesignerin Consuelo Castiglioni auch das normale Fashion Geschäft weiter. Die Teilnahme an der großen italienischen Fashion Week in Mailand ist da natürlich ein absolutes Muss!

Willkommen in den 60ern

Die sonst so typischen “wilden” Prints und Muster sind in dieser Kollektion nur vereinzelt vertreten. Präsent sind vor allem grafische Modelle im Art-Deco Stil, die an die Sechziger erinnern. Hier gelingt es Consuelo Castiglioni mit wenigen, gedeckten Farben einen sehr intensiven und beeindruckenden Effekt zu erzielen. Die klaren Linien und geraden Schnitte der Kollektion unterstreichen dies.

Die Fans der opulenten Muster, für die Marni bekannt ist, kamen aber im Verlauf der Schau auch auf ihre Kosten und konnten die fantastischen Prints auf Hosen, Röcken und Oberteilen bewundern.

Insgesamt zeichnete sich die Kollektion durch einen gut durchdachten und exzellent ausgeführten Detailreichtum aus. Die zahlreichen Accessoires runden das Bild perfekt ab und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein.

Die großen Sonnenbrillen und extravaganten Schuhe nehmen einen Hauch von Sommer mit in den Herbst, die kuscheligen Kragen und weit geschnittenen Mäntel lassen einen auch an den kälteren Tagen nicht im Stich.

Unser Fazit

Hier sehen wir die Trends für den kommenden Herbst und Winter! Consuelo Castiglioni beweist wieder einmal ihr gutes Gespür für Farben und Formen sowie ihr kreatives Geschick.

 

Das Comeback der London Fashion Week

Farah Angsana (c) by CHRISTOPHER MACSURAK

Die Konkurrenz in der Mode Szene ist hart. Innovative, junge Designer verlassen die Hochschulen und versuchen sich zu etablieren, selbst gestandene Designer wie Vivienne Westwood und Sarah Burton müssen sich regelmäßig neu entdecken und das Mode Rad neu erfinden.

Aber nicht nur die Designer sehen sich diesem Konkurrenzkampf ausgesetzt, auch die Fashion Shows buhlen als Veranstalter um die Aufmerksamkeit des Fachpublikums, der Designer und Modeinteressierten. Die London Fashion Week verzeichnete hier in den letzten Jahren deutliche Abschläge und fiel in ihrer Relevanz zunehmend hinter den großen Konkurrenten New York, Mailand und Paris zurück.

Die Trendwende für die Fashion Week London

In diesem Jahr zeichnete sich jedoch erstmals eine Trendwende ab. Obwohl die Fashion Week London unmittelbar nach der entsprechenden New Yorker Veranstaltung stattfand, war das Interesse an den Schauen und Veranstaltungen sehr groß.

Auch die Berichterstattung weltweit konnte sich sehen lassen. Hier gewinnt die Nutzung neuer Kommunikationswege wie Twitter und die Liveübertragung von Veranstaltungen immer mehr an Bedeutung und ermöglicht es den Designern, ein immer breiteres Publikum direkt anzusprechen.

Der Kate-Faktor

In den letzten Jahren waren die britischen Mode Ikonen, und damit die Aushängeschilder für die britische Designer Mode, rar gesät. Doch spätestens seit ihrer Hochzeit und den damit verbundenen protokollarischen Aufgaben rückt Lady Catherine Mountbatten-Windsor zunehmend in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Und mit ihr ihre Garderobe.

Ob Staatsempfang oder Weihnachtsdinner: Herzogin Kate ist immer perfekt gestylt. Und obwohl sie dabei auch gerne mal zu günstiger Mode “von der Stange” greift, spielen vor allem britische Designer bei ihr eine große Rolle. Und die dürfen sich nun wieder über das Comeback “ihrer” Fashion Week in London freuen.

 

Calvin Klein und Ralph Lauren zeigen ihre Trends!

Zum Abschluss der New York Fashion Week zeigten zwei Großmeister des Mode Buisness ihre Kreationen für den Herbst und Winter 2012/2012: Calvin Klein und Ralph Lauren.

Purismus und englischer Chic

Calvin Klein steht für Understatement, schlichte Linienführung und eine klassische Farbauswahl. Diesem Credo ist Chefdesigner Francisco Costa auch in der aktuellen Kollektion treu geblieben. Die Models zeigten sich überwiegend in Schwarz, ergänzt durch einzelne Farbtupfer in Hummerrot und Creme. Ein Hauch von Glamour schwingt aber nichtsdestotrotz bei jedem Stück dieser feminin eleganten Kollektion mit.

Die Kollektion von Ralph Lauren war zweigeteilt. Inspiriert von den männlichen Darstellern der britischen Fernsehserie “Downton Abbey” zeigten die Models zunächst eine sehr androgyn bis maskulin angehauchte Interpretation englischen Chics. Dreiteiler und Doppelreiher dominierten das Bild und wurden durch passende Krawatten, Socken und Strickpullover ergänzt. Ein besonderer Eyecatcher waren die Accessoires, bestehend aus Gehstock und Hut. Was dem englischen Gentleman recht ist, kann Ralph Lauren im Herbst und Winter nur billig sein!

Ergänzt wird die Kollektion durch unglaublich elegante und feminine Abendgarderobe, welche mit atemberaubend schönen Roben in Schwarz, Gold und Pink überzeugt.

 

 

Auf nach London!

Der internationale Modezirkus ist bereits weiter gezogen und gastiert ab heute in London. Hier locken unter anderem Stella McCartney, Alexander McQueen, Burberry und Mary Katrantzou die Fashion Begeisterten und Modefachleute zu ihren Herbst/Winter Schauen. Ob wir uns dort über ein ähnlich breitgefächertes Styling erfreuen können erfahren wir in Kürze!