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Fashion Ausblick auf den Herbst

Erledigt von der Sommerhitze? Genervt von der durchziehenden Gewitterfront? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt guten Gewissens einen Blick auf zwei Trends für den kommenden Herbst und Winter zu werfen. Das sorgt zumindest im Kopf für Abkühlung und auch schlechtes Wetter ist mit diesen modischen Aussichten gleich viel besser zu ertragen!

Der letzte Herbst war opulent. Schillernde Edelsteinfarben, aufwändige Stickereien und aufregende Stil- und Materialmixe prägten das Trendbild. In diesem Jahr ist etwas mehr Zurückhaltung angesagt. Langweilige Outfits brauchen wir aber nicht zu befürchten!

Farbenspiele für triste Tage

Die Vorliebe der Designer für Pastellfarben ist ungebrochen. Ob Mulberry, Céline, Chloé, Rochas oder Carven: Zarte Farben, insbesondere kühlere wie zitronengelb und mint, sind ein absolutes Must Have! Mit so einem Outfit sticht man wunderbar feminin aus der Masse der üblichen Herbst und Winter Looks in grau und schwarz heraus.

Ein weiteres Plus für den Pastell Look: Materialmix wird in diesem Herbst groß geschrieben. Das Lieblings Sommerkleid kann in Kombination mit einer groben Strickjacke und soliden Lederbooties durchaus noch etwas länger ausgeführt werden. Da lohnt sich ein Schnäppchenkauf im laufenden SSV Sale direkt noch mehr!

Mut zum Muster

Zwei Muster trumpfen in diesem Herbst besonders auf. Großformatige florale Prints, inspiriert von Brokat-Tapeterie, folkloristischer Stickerei und herbstlichen Blumenarrangements, lassen bei Tom Ford, Lanvin und Valentino den Sommer noch ein klein wenig länger andauern. Wem der Mut zum kompletten All-Over-Look fehlt kann hier beispielsweise mit einem Printoberteil zum ansonsten uni-farbenem Dress punkten.

Außerdem führt an Großkariert nichts vorbei: Als Rock, Kleid, Oberteil oder Mantel sorgt das Schottenmuster für Furore und lässt sich super chic zu den Lieblingsstücken in Pastell kombinieren.

Unser Fazit

Der Herbst kann kommen! Auch wenn wir uns gerade an Freibadwetter, Cocktails und lauen Nächten delektieren, dürfen wir uns doch eine gewisse Vorfreude auf die kühleren Tage des Jahres gönnen. Wir bleiben gespannt, welche Trends sich im Verlauf der nächsten Wochen noch herauskristallisieren und halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden!

Ein Oscar für das Bustierkleid

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Der Oscar ist wohl der bekannteste Filmpreis der Welt. Wenn man die Ehre hat als Gast oder potentieller Preisträger an der Verleihung dieses Preises teilzunehmen, dann ist es DIE Gelegenheit die große Garderobe auszuführen. Auch in diesem Jahr waren insebsondere die Bustierkleider wieder ein besonderer Hingucker unter den zahlreichen, traumhaften Roben.

Schaulaufen der Designer

Beim Blick auf die Liste der Designer der edlen Outfits hat man das Who-is-Who der Modewelt beisammen. Jessica Chastain erschien in einem atemberaubenden Kleid von Armani Privé, Zoe Saldana posierte in einem Kunstwerk von Alexis Mabille und Jennifer Lawrence hatte definitiv den grandiosesten Auftritt des Abends in einem Entwurf von Dior. Wenn es darum geht edel, feminin und gleichzeitig überaus sexy unterwegs zu sein, ist der Alltime-Favourite der prominenten Damen zweifelsohne die absolut richtige Wahl.

Helen Hunt für die Global Green Initiative

Einen ganz besonderen Clou landete aber die Schauspielerin Helen Hunt mit der Zusammenstellung ihres Looks. Nominiert für einen Oscar in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ hatte die Aktrice bestimmt einige Angebote namhafter Designer, eines ihrer Kleider zu diesem Anlass zu tragen. Anders als ihre Kolleginnen setzte die Schauspielerin jedoch auf H&M und trat in einem maßgeschneidertem Traum in blau auf um die „Global Green Initiative“ des schwedischen Labels zu unterstützen. Billig dürfte ihr Look insgesamt aber nicht gewesen sein. Zu dem navy-blauen Kleid mit Schleppe kombinierte sie atemberaubend schönen Schmuck von Martin Katz. Das Ensemble bestehend aus Kette, Armband und Ohrringen hatte einen Wert von gut 700.000$.

Unser Fazit

Diese Damen machen es vor: Mit dem richtigen Bustierkleid wird man selbst einem Anlass wie den Oscars gerecht. Ob ausgefallen im Schnitt oder schlicht und elegant liegt dabei ganz allein im Ermessen der Trägerin. Punkten kann man definitiv mit allen Varianten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wird spannend: Der H&M Design Award 2013

Entwurf von Thom Barends für den H&M Design Award 2013 – (c) by H&M

Auch in diesem Jahr zeichnet H&M wieder einen talentierten Nachwuchsdesigner mit dem begehrten H&M Design Award aus. Gestern wurden die acht Finalisten bekannt gegeben, aus denen die fachkundige Jury um H&M Chefdesignerin Ann-Sofie Johansson den Sieger küren wird.

Ein langer Weg zum Sieg

Mit ihrer Entscheidung macht es sich die Jury nicht einfach. Aus 19 angesehenen Designerschmieden acht europäischer Länder kommen die Kandidaten und müssen sich, und vor allem ihre Kollektion, dem kritischen Blick möglichst eindrucksvoll präsentieren. Die bereits veröffentlichten Bilder des Kreativnachwuchses zeigen eindrucksvolle Arbeiten unterschiedlichster Stilrichtungen.

Maia Bergmann setzt auf luftig leichte Ensembles in zarten Pastelltönen und mit schimmerndem Metalliceffekt. Sie kreierte simple und tragbare Modelle, welche durch interessante Stoffe einen spannenden Kontrast erhalten.

Ganz anders hingegen die Entwürfe von Thom Barends. Schwarze Kleider, Oberteile und Hosen werden ergänzt durch vereinzelte Fartupfer in kräftigem Lila und dunklem Blau. Inspiration für die sehr robust wirkenden Entwürfe ist der wirtschaftliche Wandel. Thom Barends Kollektion „basiert auf einer fiktiven Frau die auf der Straße gelandet ist und außer den Kleidungsstücken ihrer Mutter nichts mehr besitzt“.

Auch die Arbeiten der anderen Finalisten zeigen ein breites Spektrum an handwerklichem Geschick und künstlerischer Kreativität und es wird bestimmt keine einfache Entscheidung für die Jury.

Der Preis ist heiß

Für die Teilnehmer steht eine Menge auf dem Spiel. Dem Gewinner dieses Wettbewerbes winkt nicht nur ein attraktives Preisgeld von 25.000€, sondern auch eine Präsentation auf der Mercedes-Benz Fashion Week Stockholm. Außerdem werden die Entwürfe, in Kooperation mit H&M, weiterentwickelt und schließlich in ausgesuchten Stores verkauft. Gerade zu Beginn der Designerkarriere kann eine solche Zusammenarbeit der entscheidende Faktor sein wenn es darum geht sich auf dem Modemarkt zu etablieren, wie die Siegerin des letzten Jahres eindrucksvoll beweist.

Unser Fazit

Gleich acht vielversprechende Kollektionen buhlen um den Sieg und wir sind sehr gespannt, wer sich als Favorit der Jury am 29. Januar durchsetzen wird.

 

Startschuss der Fashion Week Berlin

Hien Le Autumn/Winter 2013/14 Fashion Show © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Der Winter ist zurück. Frostige Minusgrade und beständiger Schneefall lassen daran keinen Zweifel. Genau das richtige Wetter also um in die passende Stimmung für die Herbst- und Wintermode zu kommen, die seit gestern auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin präsentiert wird.

Etablierte Designer und und talentierte Newcomer können nun wieder zeigen, welche Trends und Themen sie für die übernächste Saison sehen. Welche Farben, Schnitte und Accessoires erwarten uns?

Gelungener Auftakt

Die Ehre der Auftaktveranstaltung gebührte in diesem Jahr einem der wichtigsten Nachwuchstalente der deutschen Modeszene, dem in Laos geborenen Designer Hien Le. Schrille Farbkombinationen und knappe Schnitte sucht man hier vergebens. Hien Le setzt bei seiner Kollektion für den Herbst und Winter 2013/2014 auf lockere, fließende Silhoutten. Auch die Farbauswahl spiegelt eine zurückhaltende Nonchalance. Einfarbige Stücke in dunkelblau, weiß und beige stellen definitiv die Mehrheit dieser Kollektion, zeichnen sich aber bei genauerem Hinsehen durch interessante Details und Akzente aus. Ein besonderer Eyecatcher sind die Hemden und Kleider, welche mit geschickt gestalteten Farbverläufen versehen wurden. Hier entwickelt sich aus dem tiefdunklen marineblau ein kräftiges türkis, welches ganz soft in Curry- und Beigetöne übergeht. Inspiriert wurden diese Prints durch die Farbfeldmalereien des Expressionisten Mark Rothko.

Weit weniger minimalistisch als bei Hien Le präsentierte sich die Kollektion der Designerin Lena Hoschek. Wie bereits in den letzten Jahren ließ sich die Designerin auch für ihre aktuelle Kollektin von fremden Ländern inspirieren und setzte die gefundenen Vorlagen auf ihre ganz eigene frech-feminine Art um. Ziel der modischen Reise war diesmal Russland. Üppige Rosenmotive (als Print und Stickerei), edle Materialien und ein unglaublicher Reichtum an Details überwältigen beinahe das Auge. „Die Inspiration sind quasi die Blumen, die am Wegrand stehen“, erklärte die Grazerin kürzlich in einem Interview. Und dieser Weg scheint sehr abwechslungsreich bewachsen gewesen zu sein, wenn man den Mix aus Folklore und Punk, glamouröser Abendgarderobe und Karohemd betrachtet. Auch die Accessoires und das Styling der Models fielen wesentlich üppiger und präsenter aus und unterstrichen damit die Attitüde dieser zauberhaften Kollektion.

Unser Fazit

Ein grandioser Auftakt der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin! Die schon gezeigten Kollektionen machen Lust auf mehr und wir sind schon sehr gespannt was wir noch an tollen Stücken zu sehen bekommen werden!

Make Up Trends 2012: Starke Farben für den Herbst

Ein farblich stimmiges Make Up rundet einen Look erst ab und ergänzt damit die Fashion und Accessoire Trends der Saison. Auch für den gerade begonnen Herbst und kommenden Winter haben sich bereits einige Top Trends herauskristallisiert, die sich niemand entgehen lassen sollte.

Sinnliche Lippen – Von Bordeaux bis Aubergine

Der „sinnlichste Make-up-Trend der neuen Saison“ ist ohne jeden Zweifel der dunkelrote Lippenstift. Helle Pastell- und Neontöne sind passé und werden von kräftigen Brauntönen und Rotnuancen abgelöst. Ob Aubergine, Rostbraun oder Pflaume: Dunkle Lippen zaubern wie von selbst einen sehr sinnlichen und erotischen Look. Das Finish reicht dabei von matt bis glänzend.

Auch von den Red Carpet Events sind die glamourösen dunklen Farben aktuell nicht mehr wegzudenken. Lana del Rey, mit mattem braun-violett, Kate Bosworth, dunkle Aubergine, und viele ihrer Kolleginnen verzaubern mit ihrem eleganten Make-Up.

Augenblick mal

Beim Augen Make Up für den Herbst geht der Sommer Trend Metallic in die Verlängerung. Der Fokus verlagert sich jedoch von den kräftigen Edelsteintönen, wie Rubin und Smaragd, zu strahlenden Akzenten in Gold und Silber. Auf den verschiedenen Fashion Weeks zeigten die Designer dabei ein breites Spektrum verschiedener Looks. Bei Sergio Zambon strahlten die Augen der Models, dank des großzügig aufgestäubten goldenen Lidschattens, besonders intensiv. Wer es dezenter mag, kann sich vom Make Up der Models von Badgley Mischka inspirieren lassen. Dort wurden ergänzend zum „klassischen“ Augen Make Up zarte, goldene Akzente unter dem Auge gesetzt.
Unser Fazit

Starke Farben prägen den Herbstlook. Dies erfordert ein wenig Mut beim Styling. Wer sich unsicher ist, sollte sich bezüglich der Farbauswahl und optimalen Schminktechnik den Besuch bei einer Kosmetikerin gönnen!

Coole Looks und Sommertrends: Die Mercedes-Benz Fashion Week Stockholm

Stockholm gehört nicht gerade zu den bekannten Modemetropolen. Nach der kürzlich gelaufenen Fashion Week kommt aber die Frage auf: Wieso eigentlich nicht? Denn die schwedischen Designer müssen sich mit ihren ideenreichen Kreationen und dem handwerklichen Geschick wirklich nicht vor den Berufskollegen aus Paris, New York oder Mailand verstecken, wenn es um innovatives Design und coole Trends geht.

Ein königlicher Auftakt

Eröffnet wurde die Veranstaltung von einer strahlenden Kronprinzessin Victoria, welche hier auch gleich ihren ersten offiziellen Auftritt nach der Babypause hatte. Auch wenn einige Pressestimmen ihren Look als Fashion Fauxpas tadelten: Der großartigen Stimmung tat dies keinen Abbruch.

Kunstvolle Mode für den Sommer

Die Bandbreite der vorgestellten Kollektionen reichte von futuristisch-geometrischen Linien bis zu verspielt-femininen Kreationen. Vor allem das erst 2009 gegründete Newcomer Label Altewaisaome sorgte für einen starken Auftakt der Fashion Week. Strenge Linien und Kontraste, die durch den Farb- und Materialmix noch unterstrichen werden, prägen hier das Bild. Das Designerinnen Duo Natalia Altewai und Randa Saome ließ sich durch den Künstler Raul Mazzoni zu ihren Entwürfen für das Frühjahr und den Sommer 2013 inspirieren.

Einen anderen Look präsentierte die Designerin Diana Orving unter dem Titel „Floating Origami“. Wie der Name schon zurecht vermuten lässt, wurden bei diesen Stücken vor allem bei der Drapierung der Stoffe einiges an Kunstfertigkeit aufgeboten. Die Stücke aus zarten und transparenten Stoffen fallen in verspielten Bahnen, raffinierten Faltenwürfen und Plissierungen. In diesen locker-femininen Entwürfen fühlt man sich bestimmt auch an den heißeren Tagen des Jahres wohl.

Unser Fazit

Es lohnt sich definitiv den ein oder anderen schwedischen Designer im Hinterkopf zu behalten. Die hier gezeigten Kreationen und Looks werden uns sicherlich im nächsten Sommer unter den Top-Trends wieder begegnen!

Exklusive Mode zum Träumen: Haute Couture Paris

Meisterwerke der Schneiderkunst – (c) by beyrouth

Haute Couture ist keine Mode für den Massengeschmack. Sie ist teuer, exklusiv und ein modisches Kulturgut (wie es die FAZ treffend umschreibt), welches die gesamte Modebranche beeinflusst. Die handverlesene Gruppe der Grand Couturier präsentierte vom 1. bis 5. Juli in der Modehauptstadt Paris ihre Kreationen für den Herbst/Winter 2012.

Die Haute Couture Premiere von Raf Simons

Besonders gespannt war das Publikum auf die Arbeiten von Raf Simons. Der Designer ist seit dem April dieses Jahres für die Pret-a-Porter und Haute Couture Damenmodekollektionen des Hauses Dior verantwortlich und zeigte nun in Paris die erste Haute Couture Kollektion seiner Karriere. Vor einer üppig dekorierten Kulisse im Hôtel particulier an der Avenue d’Iéna zeigte er seine moderne Interpretation der Dior Klassiker.

Diesen, nicht nur von der Vogue postulierten, „historischen Moment“ wollten sich zahlreiche Designer, wie zum Beispiel Donatella Versace und Alber Elbaz, und eine auch ansonsten recht exquisite Gästeschar nicht entgehen lassen. Sie konnten sich an einer ausgefeilten Kollektion mit zahlreichen Bezügen auf die Designgeschichte des Modehauses Dior erfreuen, welche absolut überzeugend in die zeitgemäßen und modernen Entwürfe von Raf Simons einflossen.

Chanel – Zeitlose Klassiker

Auch Chanel zelebrierte die Kollektion, welche unter dem Thema „New Vintage“ stand, elegant und stilsicher. Karl Lagerfeld verhalf den Klassikern von Coco Chanel zu neuem Glanz und präsentierte zart karierte Boulcé-Kostüme und zahlreiche Tweedjacken.

Die ansonsten in sehr kühlen Tönen gehaltene Kollektion weißt nur einen wirklichen Farbtupfer auf: Ein glänzendes, pinkblaues Abendkleid. Darüberhinaus varriert diese Kollektion verschiedene Grau- und Silbertöne sowie Schwarze und Weiße Modelle, welche hier und da von zartem Pastellrosa aufgelockert werden.

Insgesamt zeigten 23 Modemacher die Entwürfe für den exklusiven Kundenkreis der sich nun die ausgewählten Modelle auf den Leib schneidern lässt um damit im kommenden Winter zu glänzen.

Hot: Die wichtigsten Trends der Fashion Week Berlin Spring/Summer 2013

Leicht und beschwingt durch den Sommer mit HUGO © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Wie der Sommer 2013 metereologisch ausfallen wird wissen wir noch nicht. Einen ersten Blick auf modische Sommertrends für das nächste Jahr konnten wir aber schon erhaschen: Vom 4. bis 8. Juli zeigten die Designer auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin den anwesenden Fashionistas, Stars und Fans, wie sie den Modesommer 2013 sehen. Auch wenn die Designer stellenweise sehr unterschiedliche Akzente setzen, lassen sich bereits jetzt einige klare Haupttrends für den nächsten Sommer ausmachen. Große Überraschungen oder gar modische Entgleisungen waren nicht zu entdecken. Tragbare Modelle für einen breiten Kundenkreis standen im Zentrum des Designerinteresses.

Kühl und modern

HUGO by Hugo Boss sieht die Frau des Sommers 2013 in einer sehr futuristisch anmutenden Garderobe. Gerade Linien ohne viele Spielereien und klare, kühle Farben wie Schwarz, Weiß und kräftiges Mint prägen das Bild dieser Kollektion. Ein ganz besonderer Eyecatcher sind Akzente in Silbermetallic.

Das Online Fashion Magazin Stylebook.de beobachtete, dass eben diese Modeteile „die US-Schauspielerin Kate Bosworth in der ersten Reihe dazu veranlassten, das Geturtel mit ihrem Freund sein zu lassen und stattdessen begeistert Fotos mit dem Handy zu schießen“. Sie blitzen dezent als Träger hervor oder glänzen großformatig als Gürtel, Handtasche oder Oberteil.

Lockerleicht und verspielt mit Kaviar Gauche

Auch bei Kaviar Gauche setzt man im nächsten Sommer vor allem auf Schwarz und Weiß, ergänzt durch leuchtendes Gelb und mattes Olivgrün. Die Schnitte sind locker und fließend und umschmeicheln die Figur.

Transparenz ist bei Kaviar Gauche ein beherrschendes Thema und wird auf vielfältige Art umgesetzt. Am auffälligsten sind hierbei die Kleidungsstücke aus Leder, in die per Lasertechnik filigrane Muster geschnitten wurden. Auf diese Weise lassen sie darunterliegende Stoffe oder die Haut durchscheinen. Aber auch bei den anderen Modellen wird vielfach auf leichte und transparente Stoffe gesetzt.

Zart und feminin: Schumacher

Bei Schumacher stehen zarte und feminine Looks im Mittelpunkt. Fließende Schnitte und leichte Stoffe werden mit geschickt gesetzten Akzenten, wie zum Beispiel auffälligen Prints, kombiniert und ergeben zusammen ein romantisch angehauchtes Outfit.

Unser Fazit

Die Mercedes-Benz Fashion Week begeisterte einmal mehr mit tollen Modetrends, die bestens für den Mainstream geeignet sind. Dabei wurden nicht nur neue Trends gezeigt, auch viele Trends dieses Sommers sind in der nächsten Saison noch aktuell. Weiß bleibt definitiv über den aktuellen Sommer hinaus im Trend. Wer jetzt im Sale ein reduziertes Designerstück ergattern kann, sollte unbedingt zuschlagen! Denn damit macht ihr definitiv auch noch im nächsten Jahr noch eine gute Figur.

Mercedes-Benz Fashion Week Frühjahr/Sommer 2013

Auch diesmal wieder dabei: Lena Hoschek © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Die Trends für diesen Sommer wie der Metallic Look sind schon lange kein Geheimnis mehr. Auch wie die Stylings im kommenden Herbst und Winter ausfallen werden ist bereits klar. Daher freuen wir uns schon, bald einen Ausblick auf den Frühling und Sommer 2013 erhaschen zu dürfen. Denn vom 4. bis zum 7. Juli 2012 ist es wieder Zeit für die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin.

Große Namen, heiße Newcomer

In diesem Jahr wird das Fashion-Zelt direkt an der Berliner Siegessäule aufgeschlagen. Wie auch in den vergangenen Jahren locken große Namen und verheißungsvolle Newcomer wie Hugo by Hugo Boss und Augustin Teboul das Fachpublikum und Interessierte in die Hauptstadt.

Ein mit viel Spannung erwartetes Highlight ist neben den zahlreichen Shows und Events die Verleihung des Designer for Tomorrow Awards durch Marc Jacobs. Wie bereits in den Jahren zuvor lädt der Designer die fünf Finalisten nach Berlin ein, um den Vielversprechendsten mit diesem Preis auszuzeichnen. Für die Nachwuchsdesigner ist dies eine großartige Chance, ihre Kollektionen einem breiten Publikum vorzustellen.

Ein Augenschmaus der besonderen Art dürfte das Catwalk Debüt von Sylvie van der Vaart werden. Die Moderatorin eröffnet am 4. Juni die Show „Girls on a Film“ des Dessous-Herstellers Hunkemöller. Wir sind gespannt auf ein aufregendes Showprogramm zu Ehren der großen Hollywood Diven der letzten Jahrzehnte.

Termine, Termine

Der Terminplan für die einzelnen Veranstaltungen ist noch nicht in Stein gemeißelt, aber eine erste Übersicht über die geplanten Events auf der Mercedes-Benz fashion Week seht ihr hier.

So schön wird der Sommer: Die Make Up Trends 2012

Hier entsteht der Look für den Laufsteg - © by Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Auf den Laufstegen der Modemetropolen werden nicht nur die Trends in Sachen Kleidung und Accessoires vorgestellt. Natürlich müssen auch Make Up und Frisur zu der präsentierten Kollektion passen und den Look ergänzen sowie abrunden.

Selbstverständlich wird nichts dem Zufall überlassen. An der Entwicklung der Stylings sind hochkarätige Visagisten, Make Up Hersteller und die Designer selbst beteiligt, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Und genau wie die vorgestellte Mode hat auch das Laufsteg-Styling einen Einfluss darauf, was später zum Trend wird. Die aktuellen Stylingtrends für den kommenden Sommer stellen wir euch hier kurz vor.


Sommerliches Augen Make Up

Ein zart geschwungener Lidstrich schmeichelt jedem Auge und ist für jede Gelegenheit tragbar. Wer es etwas extravaganter mag, orientiert sich am 50ties Stil. Denn nicht nur an der Modefront punkten die wilden Fünfziger in diesem Jahr, auch beim Make Up sorgt ein breiter und langer Lidstrich („Schwalbenschwanz“) für einen interessanten Augenaufschlag.

Besonders trendy ist auch die Kombination von zwei verschiedenfarbigen Lidstrichen. Vor allem schwarz und grün sind an dieser Stelle ein absolutes Dream Team. Wer sich dem Colour Blocking Trend verschrieben hat, kann ihn natürlich auch auf die Lider übertragen. Warum nicht mal einen blauen oder lila Eyeliner ausprobieren und mit einem andersfarbigen Lidschatten Akzente setzen?

Wer es sexy und verrucht mag, setzt auf Smokey Eyes. In diesem Sommer gilt: Mehr ist mehr! Lidschatten und Kajal dürfen gerne über die in den Vorjahren üblichen Grenzen hinaus verblendet werden. Einen überaus dramatischen und interessanten Effekt erzielt man übrigens mit gebleichten Augenbrauen.

Apropos Augenbraue: Bereits im letzten Jahr wagten einige Designer den Absprung von dünn gezupften Linien über dem Auge. In diesem Sommer verstärkt sich dieser Trend. Vor allem bei Prada und Versace sah man natürlich dichte Augenbrauen. Andere Designer setzten da noch einen drauf und betonten die Augenbrauen durch einen dunklen Augenbrauenstift oder ein Bleaching.

Rote Lippen …

… soll man küssen! Egal ob matt oder glänzend: Mit einem kräftigen roten Lippenstift sorgt Frau in diesem Sommer für Furore. Man sollte dabei jedoch unbedingt die Faustregel beachten: Entweder ein aufwändiges Augen Make Up oder intensiv geschminkte Lippen. Beides zusammen ist einfach too much.

Unser Tipp

In diesem Sommer ist für jeden Typ etwas dabei. Wer sich bezüglich seines Stylings nicht sicher ist, kann sich auch von einer Kosmetikerin beraten und schminken lassen. Ganz abgesehen vom Wellness-Faktor bekommt man von ihr auch hilfreiche Kniffe für das tägliche Make Up gezeigt.