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Isabel Marant pour H&M

Volltreffer! Das fällt einem zuerst zu diesem Coup ein, den H&M gestern bekannt gegeben hat. Wir dürfen uns jetzt schon auf eine tolle Kollektion der Designerin Isabel Marant für H&M freuen. Zu ihren ausgemachten Fans gehören Stars wie Reese Witherspoon, Nicole Richie und Kate Moss. Doch auch für Leute mit einem übersichtlicherem Fashion Budget eröffnet sich im Herbst die Möglichkeit, ein Must-Have Trendteil der Designerin zu ergattern.

Designerin mit Trendgarantie

Folklore Blusen, 7/8 Hosen und Wedge Sneaker gehören zu den zahlreichen Trends, welche die Französin in den letzten Jahren gesetzt hat. Isabel Marant schafft es auf ihre ganz spezielle Weise Boho-Style mit französischem Chic zu kombinieren und so großartige Mode zu kreieren. Diese Linie führt sie auch mit der Capsule Kollektion fort, die sie für H&M entwirft:

„Ich fühle mich von dieser Kooperation geschmeichelt: H&M arbeitet mit den besten Designern zusammen und diese Einladung ist eine große Ehre. Ich bin immer bestrebt, etwas Echtes zu schaffen, das Frauen gern im Alltag tragen, mit einer gewissen Unbekümmertheit, die für mich typisch Paris ist: man macht sich schick, verwendet jedoch nicht übertrieben viel Aufmerksamkeit darauf, und das Ergebnis ist doch sexy. Die Kollektion ist durchdrungen von dieser Leichtigkeit und Attitüde. Alles kann nach Belieben und Intuition miteinander kombiniert werden: Dies entspricht meiner Auffassung von Mode, in der es vor allem um Persönlichkeit geht.“

Modische Premiere

Für H&M verlässt Isabel Marant außerdem bekannte Design-Pfade. Neben den Must-Have Fashion Stücken und Accessoires für Damen wird sie erstmalig auch Stücke für Männer entwerfen.

Unser Fazit

Diese Kollektion wird ein Renner und wir dürfen fest davon ausgehen das am 14. November ewig lange Schlangen vor den 250 Stores und zusammenbrechende Server beim Online Shop zu erwarten sind. Wir freuen uns schon sehr auf die tollen Kreationen und sind schon sehr gespannt auf die ersten Bilder.

 

Der kommende H&M-Winter wird spannend!

H&M und Maison Martin Margiela: Am 15. November ist es soweit © by H&M

Marni hat es getan, Versace und Karl Lagerfeld auch, selbst Fashionikone Anna Dello Russo war schon dabei: Sie alle haben exklusive Designerstücke für den schwedischen Modekonzern H&M designt. Jetzt wird es noch exzentrischer: Gerade wurde das französische Modehaus Maison Martin Margiela für eine Kollaboration mit H&M bestätigt. Das 1988 von Designer Margiela gegründete Label steht für verhüllte Models, deren Augen in Modemagazinen gerne mit schwarzen Zensurbalken überdeckt werden, und einfache Wäschebänder, die Aufschluss über die nummerierten Kollektionen geben. Mehr zu den Eigenarten des Designers Margiela lest ihr hier.

Extraordinär und unkonventionell

So schrill und abgefahren wie der unkonventionelle Stil von Maison Martin Margiela war bisher keiner der namhaften H&M-Partner. Die kürzlich bekannt gegebene Zusammenarbeit die Saison für Herbst/Winter 2012/2013 sorgt gerade deshalb in der Fashionszene für mächtig Wirbel: Während die Bild fragt, ob wir bald alle so aussehen wie Lady Gaga, ist manche Bloggerin schon Monate vor Erscheinen der Kollektion erwartungsvoll und kribbelig.

Bisher hat H&M nur erste Entwürfe gezeigt, eines kann man schon jetzt sagen: Konventionell und gewöhnlich wird die neue Kollektion sicher nicht – dafür aufregend, prickelnd und spannend! Ob sie allerdings genauso verrückt wird wie die bisherige Fashion des französischen Modehauses, das auf Transformation und Dekonstruktion setzt, darf bezweifelt werden. Schließlich setzt H&M auf Alltagstauglichkeit, und auch die Franzosen möchten das beste beider Welten miteinander verbinden. „Wir werden die entgegengesetzten Universen der beiden Modehäuser auf eine Art zusammenführen, die alle überraschen wird“ – so äußert sich Maison Martin Margiela zur Kollaboration mit H&M und schürt damit die Erwartungen an die ungewöhnliche Kooperation.

Erste Entwürfe im Video

Wir sind mächtig gespannt auf die H&M-Winterkollektion, die ab dem 15. November 2012 online und in 230 ausgewählten H&M-Stores weltweit zu haben sein wird. Laut H&M sollen dann exklusive Mode für Herren, Damen und Accessoires erhältlich sein. Einen ersten Vorgeschmack liefern die Entwurfskizzen in den beiden Videos:

 

Eng und knackig: Die Skinny Jeans

Edel und sexy: Weiße Skinny Jeans - Copyright © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Aktuelle Jeanstrends haben wir euch bereits vorgestellt, doch einer scheint sich immer mehr als Vorreiter in Sachen Denim heraus zu kristallisieren. Die Rede ist von der Skinny Jeans, die auch als Röhrenjeans bekannt ist. Eigentlich kann man sie nur lieben oder hassen, doch selbst die schärfsten Kritiker müssen zugegeben: Schlanke Beine und einen knackigen Hintern kann man kaum ansprechender in Szene setzen als mit der knalleng geschnittenen Jeanshose!

Die Röhre: Nicht nur für Models mit Traummaßen!

Im Gegensatz zu einem entgegengesetzten Trend, der weiten Schlaghose, verzeiht die Skinny Jeans kein Gramm zu viel – so scheint es zumindest auf den ersten Blick. Wer keine Modelmaße hat, sagt sich oft ganz automatisch, dass er die Röhrenjeans nicht tragen kann. Doch selbst, wer kleine Pölsterchen an der Hüfte oder einen runden Po hat, muss auf den Denim-Trend nicht verzichten. Mit ein wenig Schummelei können Frauen die Problemzonen überdecken und in der Röhrenjeans eine selbstbewusste Figur machen.

Geschickt geschummelt und gewonnen

Denn die sexy Röhre ist auch dann problemlos möglich, wenn runde Formen stören. Problemzonen an Hüfte und Po können geschickt mit einem langen Oberteil, etwa einer Bluse oder einem Top, versteckt werden. Durch passende Heels wirken die Beine außerdem schlanker und länger. Flache Schuhe wie Ballerinas eigenen sich für die eng geschnittene Hose nur bei endlos langen Beinen, doch gerade die Kombination aus knackig eng geschnittener Jeans und hohen Schuhen gibt vielen Outfits erst das gewisse Etwas.

Durch geschicktes Kaschieren kann also auch jede Frau ohne Model-Traummaße die Röhrenjeans tragen.

Sexy Denim für jede Gelegenheit

Ob schwarz, dunkelblau oder in trendigen Pastell-Tönen, ob unifarben, im Destroyed-Look oder um Flicken und Patches ergänzt: Die Skinny Jeans ist ein echtes Allround-Talent, das sich sowohl im Büro als auch in der Freizeit oder im Club sehen lassen kann – und zwar auch an Frauen, denen ihre Problemzonen Sorgen bereiten. Wer modisch up to date sein will, kommt in diesem Jahr an der Röhre sowieso nicht vorbei.

Caprihose und Petticoat: Long live the Fifties!

Petticoat-Kleid von Lena Hoschek - Copyright © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Mit Colour Blocking, Pastellfarben, Prints und Bauchfrei sollte diesen Sommer jeder seinen passenden und persönlichen Fashion Trend finden. Zu den interessanten Sommerstyles gesellt sich aber noch ein echter Retro-Trend: The Fifties are back! Richtig gelesen, Petticoats, Bleistiftröcke und Caprihosen sind in dieser Saison extrem angesagt und sorgen mit dem Unterstreichen der weiblichen Silhouette für massig Sexappeal. Besonders gut eignet sich das Fünfziger-Revival, um mehrere Trends miteinander zu kombinieren.

1950 meets 2012

Ein Bleistiftrock mit Blumendruck, Petticoats in zarten Pastellfarben, Caprihosen in knalligen Farbtönen, Pfennigabsätze an bunten Stöckelschuhen: Fans der Fünfziger haben auf der Suche nach dem passenden Fräulein-Chic in Kombination mit aktuellen Trends die Qual der Wahl. Mit dem Revival der Fifties-Fashion feiert das elegante und gleichzeitig unglaublich weibliche Lebensgefühl längst vergangener Tage sein Comeback. Vorreiter in Sachen 50er Mode ist das Designerlabel Dior, das 1947 den typischen Look der Nachkriegsjahre prägte.

Designerin Lena Hoschek zeigte mit mit gewagten Mustern und viel Transparenz bei Kleidern und Röcken bereits auf der Mercedes-Benz Fasion Week Berlin 2012 eine gelungene Verbindung von klassischen Styles und Moderne. In Sachen Accessoires geht es ebenfalls zurück in die Fünfziger: Kopftücher und Sonnenbrillen sorgen für eine weiblich-coole, modische Reise in die Vergangenheit.

Selbst Schauspielerin Eva Longoria zeigt sich schwer angetan von der Fifites-Fashion:

Rückblick: Mode in den Fünzigern

Zeit für einen kurzen historischen Exkurs in Sachen Mode. Während die Kriegszeit von Armut gekennzeichnet war, führten die 50er Jahre durch das Wirtschaftswunder zu einem Streben nach Luxus, das sich auch in der Mode bemerkbar machte. Der extravagante Stil der Fünfziger besitzt auch heute noch seinen ganz eigenen Reiz. Mit Ausnahme der praktischen Caprihose, die Schauspielerin Audrey Hepburn berühmt machte, waren Hosen an Damenbeinen verpöhnt.

In Mode waren stattdessen enge Bleistiftröcke und weite Petticoats, später weit ausgestellte Röcke, die bis über die Waden gingen. Die weibliche Silhouette wurde durch enge Blusen unterstrichen. Besonderer Wert wurde auf die Betonung von Busen und Hüfte gelegt. Für Feiern und Partys kamen keine schweren Abendroben mehr in Frage, viel lieber wurden kurze, weit ausgeschnittene und schulterfreie Cocktailkleider getragen.

Zeit für einen starken Auftritt!

Wer Wert auf einen eleganten und gleichzeitig sinnlich-weiblichen Auftritt legt, sollte sich am Fifites-Revival orientieren. Das gilt übrigens auch für Make-Up: Mit dem schon damals sehr populären Liquid-Eyeliner gelingen wunderschön geschwungene Lidstriche im verführerischen Marilyn Monroe-Stil. Keine Frage: Die Fifties sind zurück!

 

Kühl und feminin: Fashion in Mint

Weißes Hemd, mintgrüne Hose: Perfekter Sommerlook © by H&M

Seit der Umstellung auf die Sommerzeit und den ersten richtig warmen Tagen des Jahres freuen wir uns auf den Sommer. Und der hat es nicht nur mit (hoffentlich) strahlendem Sonnenschein, sondern auch in Sachen Mode in sich. Pastellfarben sind angesagt, ganz besonders hat es uns aber eine Farbe angetan: Mint! Ob als Farbe bei Hosen oder Shirts, überall wird uns im Sommer ein frisches Minzgrün begleiten. Wie andere Pastelltöne besitzt die zarte Farbe eine beruhigende, kühle Wirkung und ist einfach himmlisch süß!

Die Trendfarbe des Sommers sieht in Kombination mit anderen sanften Farbtönen wie einem leichten Grau richtig toll aus. Auch zu Weiß und elegantem Dunkelblau passt der kühle Farbton zwischen Grün, Türkis und Blau. Mit Mint ist Durchatmen angesagt, Pastelltöne sind eine wunderschöne Alternative zu allzu grellen und knalligen Looks. Und weil Minzgrün total in ist, sollten Männer nicht „Nein!“ zur Trendfarbe sagen. Ganz im Gegenteil: Im coolen Mint-Look macht Herrenmode noch viel mehr her!

Bevor man also vorschnell urteilt, sollte man sich die Männer-Styles in Mint erst mal etwas genauer ansehen. Eine Weste in Minzgrün ist auffällig, aber keinesfalls ein No-Go für Herren! Mit einer grauen Hose getragen oder – Achtung, nur für Mutige! – Olivgrün kombiniert steht der Trendlook vor allem schlanken, großen Männern ohne Angst vor einem femininen Touch, während breitschultrige und muskulöse Männer auf Oberteile und Hosen in der sanften Farbe verzichten sollten. Allerdings: Zu einem Accessoire wie einem Gürtel in Mint darf man auch als sehr maskuliner und durchtrainierter Mann greifen.

Die dezente Farbe ist ohne Frage der wichtigste Farbtrend für den Sommer 2012 – und wohl auch der universellste: Frauen und Männer können Mode und Accessoires in Mint tragen, auch als Nagellack macht das kühle Grün eine gute Figur. Try it!