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Big is beautiful – Statement Schmuck für den Herbst

Ein Statement setzen mit DIMITRI – © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Statement Schmuck erfreut sich in diesem Sommer großer Beliebtheit. Opulente Ketten, farbenprächtige Ohrringe und riesige Ringe sorgen aktuell als Eyecatcher für reichlich Aufmerksamkeit und den gewissen Glamour-Faktor. Auch Stars wie Demi Lovato greifen hier gerne zu und zeigen, dass man den Trend auch mit wenig Geld eindrucksvoll umsetzen kann. Im kommenden Herbst brauchen wir den liebgewonnen Oversize Schmuck nicht in die Schatztruhe zu sortieren, denn auch dann gilt: Big is beautiful!

Darf es etwas mehr sein?

Eleganz und Opulenz stehen in diesem Herbst und Winter bei vielen Designern hoch im Kurs. So schwelgte Alber Elbaz in seiner Kollektion für Lanvin in Leder, Pelzen, atemberaubend schönen Brokatstoffen und reichlich auffälligem Schmuck.

Auch wenn die Kollektion nicht gerade alltagstauglich ist:  Insbesondere den Schmuck sollte man sich ein wenig genauer ansehen, wenn man auf der Suche nach Inspirationen für die kommende Modesaison ist. Riesige Schmucksteine leuchten in den verschiedenen Farben, eingefasst in prachtvolle Ketten und Colliers. Mit einem solchen Schmuckstück veredelt man jedes Outfit und gewinnt damit einen absoluten Hingucker.

Statement Schmuck – so funktioniert’s

Statement Schmuck wertet ein ansonsten zurückhaltendes Outfit ganz einfach und doch überzeugend auf. Da ein schlichtes Kleid oder Top mit einer auffälligen Kette direkt zum ausgehtauglichen Dress wird, ermöglicht dies ganz neue Kombinationen mit den bereits vorhandenen Basicteilen.

Während im Sommer gerne auch knallige Farbkombinationen an die Frau durften, wird es im Herbst und Winter zumindest farblich ein wenig zurückhaltender. Erdige und glänzend-metallische Farben kommen zum Zuge, gelegentlich ergänzt durch schwarze Akzente. Auch beim Schmuck für den Herbst gilt: Das Statement Piece steht im Mittelpunkt und wirkt am besten vor einem ansonsten zurückhaltendem Styling.

Unser Fazit

Statement Schmuck ist ein absolutes Must Have für den Herbst! Da man schöne Stücke nicht nur in teuren Nobelboutiquen findet, steht dem Ankauf gleich mehrerer Trend Schmuckstücke nichts im Wege!

Exklusive Mode zum Träumen: Haute Couture Paris

Meisterwerke der Schneiderkunst – (c) by beyrouth

Haute Couture ist keine Mode für den Massengeschmack. Sie ist teuer, exklusiv und ein modisches Kulturgut (wie es die FAZ treffend umschreibt), welches die gesamte Modebranche beeinflusst. Die handverlesene Gruppe der Grand Couturier präsentierte vom 1. bis 5. Juli in der Modehauptstadt Paris ihre Kreationen für den Herbst/Winter 2012.

Die Haute Couture Premiere von Raf Simons

Besonders gespannt war das Publikum auf die Arbeiten von Raf Simons. Der Designer ist seit dem April dieses Jahres für die Pret-a-Porter und Haute Couture Damenmodekollektionen des Hauses Dior verantwortlich und zeigte nun in Paris die erste Haute Couture Kollektion seiner Karriere. Vor einer üppig dekorierten Kulisse im Hôtel particulier an der Avenue d’Iéna zeigte er seine moderne Interpretation der Dior Klassiker.

Diesen, nicht nur von der Vogue postulierten, “historischen Moment” wollten sich zahlreiche Designer, wie zum Beispiel Donatella Versace und Alber Elbaz, und eine auch ansonsten recht exquisite Gästeschar nicht entgehen lassen. Sie konnten sich an einer ausgefeilten Kollektion mit zahlreichen Bezügen auf die Designgeschichte des Modehauses Dior erfreuen, welche absolut überzeugend in die zeitgemäßen und modernen Entwürfe von Raf Simons einflossen.

Chanel – Zeitlose Klassiker

Auch Chanel zelebrierte die Kollektion, welche unter dem Thema “New Vintage” stand, elegant und stilsicher. Karl Lagerfeld verhalf den Klassikern von Coco Chanel zu neuem Glanz und präsentierte zart karierte Boulcé-Kostüme und zahlreiche Tweedjacken.

Die ansonsten in sehr kühlen Tönen gehaltene Kollektion weißt nur einen wirklichen Farbtupfer auf: Ein glänzendes, pinkblaues Abendkleid. Darüberhinaus varriert diese Kollektion verschiedene Grau- und Silbertöne sowie Schwarze und Weiße Modelle, welche hier und da von zartem Pastellrosa aufgelockert werden.

Insgesamt zeigten 23 Modemacher die Entwürfe für den exklusiven Kundenkreis der sich nun die ausgewählten Modelle auf den Leib schneidern lässt um damit im kommenden Winter zu glänzen.

Alber Elbaz und Lanvin feiern 10 Jahre gemeinsamen Erfolg

2001 wechselte der aufstrebende Designer Alber Elbaz von Yves Saint Laurent zu Lanvin und feierte bereits mit seiner ersten Kollektion 2002 seinen großen Durchbruch. An diesen verheißungsvollen Beginn konnte er in den folgenden Jahren immer wieder anknüpfen, ohne dabei seinen unvergleichlichen Stil aus den Augen zu verlieren.

Zum 10-jährigen Jubiläum lockten am vergangenen Wochenende nicht nur die neuesten Kreationen des Kreativdirektors von Lanvin, sondern auch edler Champagner und eine mehrstöckige Torte das interessierte Fachpublikum und zahlreiche Stars in das Espace Ephémère Freyssinet.

Klassisch mal anders

Alber Elbaz beschrieb seinen Stil einmal als “Classic with a Twist”. Diese klassische Linie führt er auch in der aktuellen Herbst/Winter 2012 Kollektion fort und ergänzt sie durch kunstvolle Arrangements.

Volle, satte Farben prägen den ersten Teil der Kollektion. Die einfarbigen Kostüme überzeugen durch starke Farben, klare Schnittführung und gekonnt gesetzten Drapierungen. Alber Elbaz verzichtet komplett auf einen Mix aus verschiedenen Materialen und aufwendigen Accessoires und zeigt stattdessen schnörkellose und überzeugende Entwürfe.

Der zweite Teil der Kollektion sprüht nur so vor opulentem Chic. Edler Brokat, aufwändig verarbeitete Pelz- und Lederkomponenten und die phantastischen Stickerein sind einfach atemberaubend. Gekrönt wird dieser Sinnesrausch durch große und sehr präsente Juwelen die sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen und dieses kunstvoll abrunden.

Unser Fazit

Diese Kollektion begeistert durch ihre Vielseitigkeit und die feminine und akzentuierte Linienführung. Eine großartige Leistung eines phantastischen Designers, der heute noch genauso begeistert wie vor zehn Jahren.