Archiv der Kategorie: Marken

Auffallen mit Blumenprints

Im Frühjahr und Sommer 2013 dürfen wir uns über eine üppig sprießende Blumen- und Blütenpracht freuen. Und das nicht nur in Gärten, Parks und beim Floristen, sondern auch in der eigenen Garderobe. Bei Dolce & Gabbana, Dior, Moschino und zahlreichen weiteren Designern treffen wir auf umwerfende Looks mit opulenten Blütenprints in starken Farben.

Florale Eyecatcher

Aufregende Printmotive begleiten uns modisch schon eine ganze Weile. Im letzten Jahr waren vor allem Animal Prints auf Kleidung und Accessoires ein absolutes Must Have für den Sommer. In diesem Jahr machen florale Motive das Rennen. Besonders beliebt sind Mille-Fleurs-Prints, hier sind die Stoffe über und über mit zahllosen kleinen Blüten bedruckt, und großformatige Prints.

Bunt ist trumpf

Die bunten und fröhlichen Blumen Prints laden in diesem Sommer zum probieren und kombinieren ein. Mit einem exotischen Look von Marni, Max Mara oder Kenzo ist das Tropicana Feeling garantiert. Sanft schwingende Palmwedel und kunstvolle Blütenornamente bezaubern das Auge des Betrachters. „Je bunter und Aufsehen erregender, desto besser“, scheint hier das Motto der Designer gewesen zu sein. Auf Hosen, Kleidern, Oberteilen und Accessoires prunken die exotischen Motive farbenfroh um die Wette.

Perfekt kombiniert

Der All-Over Dschungel Look vom Laufsteg macht zwar eine Menge her, ist aber leider nur bedingt alltagstauglich. Um dennoch in den üppigen Blütenprints schwelgen zu können, ist geschicktes Kombinieren gefragt. Zu einem Teil mit auffälligem Print passen unifarbene Teile, welche einen Farbton des Blumenprints aufgreifen. Auch mit Kontrasten beim Material ist man auf der richtigen Seite. Rustikaler Strick und kräftige Jeansstoffe ergänzen zarte Blütenträume auf Chiffon und Seide perfekt.

Unser Fazit

Wir wollen Blumen! Mit einem solchen Look hat die Spätwinter Tristesse eindeutig das Nachsehen. Wer jetzt schnell einige Teile shoppt kann schon zum Wochenende mit den vorhandenen Basics aus dem Kleiderschrank ein trendiges Frühlingsstyling wagen. Vielleicht wird dann auch endlich das Wetter ein wenig sommerlicher.

 

Startschuss der Fashion Week Berlin

Hien Le Autumn/Winter 2013/14 Fashion Show © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Der Winter ist zurück. Frostige Minusgrade und beständiger Schneefall lassen daran keinen Zweifel. Genau das richtige Wetter also um in die passende Stimmung für die Herbst- und Wintermode zu kommen, die seit gestern auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin präsentiert wird.

Etablierte Designer und und talentierte Newcomer können nun wieder zeigen, welche Trends und Themen sie für die übernächste Saison sehen. Welche Farben, Schnitte und Accessoires erwarten uns?

Gelungener Auftakt

Die Ehre der Auftaktveranstaltung gebührte in diesem Jahr einem der wichtigsten Nachwuchstalente der deutschen Modeszene, dem in Laos geborenen Designer Hien Le. Schrille Farbkombinationen und knappe Schnitte sucht man hier vergebens. Hien Le setzt bei seiner Kollektion für den Herbst und Winter 2013/2014 auf lockere, fließende Silhoutten. Auch die Farbauswahl spiegelt eine zurückhaltende Nonchalance. Einfarbige Stücke in dunkelblau, weiß und beige stellen definitiv die Mehrheit dieser Kollektion, zeichnen sich aber bei genauerem Hinsehen durch interessante Details und Akzente aus. Ein besonderer Eyecatcher sind die Hemden und Kleider, welche mit geschickt gestalteten Farbverläufen versehen wurden. Hier entwickelt sich aus dem tiefdunklen marineblau ein kräftiges türkis, welches ganz soft in Curry- und Beigetöne übergeht. Inspiriert wurden diese Prints durch die Farbfeldmalereien des Expressionisten Mark Rothko.

Weit weniger minimalistisch als bei Hien Le präsentierte sich die Kollektion der Designerin Lena Hoschek. Wie bereits in den letzten Jahren ließ sich die Designerin auch für ihre aktuelle Kollektin von fremden Ländern inspirieren und setzte die gefundenen Vorlagen auf ihre ganz eigene frech-feminine Art um. Ziel der modischen Reise war diesmal Russland. Üppige Rosenmotive (als Print und Stickerei), edle Materialien und ein unglaublicher Reichtum an Details überwältigen beinahe das Auge. „Die Inspiration sind quasi die Blumen, die am Wegrand stehen“, erklärte die Grazerin kürzlich in einem Interview. Und dieser Weg scheint sehr abwechslungsreich bewachsen gewesen zu sein, wenn man den Mix aus Folklore und Punk, glamouröser Abendgarderobe und Karohemd betrachtet. Auch die Accessoires und das Styling der Models fielen wesentlich üppiger und präsenter aus und unterstrichen damit die Attitüde dieser zauberhaften Kollektion.

Unser Fazit

Ein grandioser Auftakt der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin! Die schon gezeigten Kollektionen machen Lust auf mehr und wir sind schon sehr gespannt was wir noch an tollen Stücken zu sehen bekommen werden!

Minimalismus vs. Opulenz – Die Trends der Fashion Week Mailand

Auf der Mailänder Modewoche präsentierten zahlreiche bekannte Designer ihre Entwürfe für das Frühjahr 2013. Italienisches Flair schwang bei allen Entwürfen mit, auch wenn die Optik an manchen Stellen sehr verschieden war und sich zwei Trendthemen besonders herauskristallisierten.

Minimalismus auf gerader Linie

Schnörkellose Entwürfe, klare Farben und grafische Motive: Der Clean-Chic sorgte bei zahlreichen Präsentationen für Furore. So zum Beispiel bei der ersten Kollektion die Jil Sander, nach ihrer Rückkehr zum gleichnamigen Modehaus, entwarf. Die „Queen of less“ zeigte sowohl eine Neuinterpretation ihrer klassischen weißen Bluse, als auch voluminös geschnittene Röcke und zierliche, gerade Blazer. Farblich standen starke Kontraste auf dem Programm. Monochrome Looks in schwarz und weiß bilden das Grundgerüst der Kollektion. Diese werden durch Stücke in kräftigem burgunderrot, dunklem blau und knalligem koralle ergänzt.

Auch bei Marni, Missoni und Fendi standen bei den Schauen wenig pompöse Kreationen mit geraden Schnitten, grafischen Mustermixen und eher kühlen Farbkominationen im Vordergrund. Diese lässig-legeren Looks bringen den Clean-Chic zu neuem Glanz.

Hauptsache bunt: Opulenz & Dolce Vita

Den starken Kontrast zum Minimalismustrend bekam das Publikum auf den Schauen von Just Cavalli (der Zweitlinie von Roberto Cavalli), Versus und Aquilano.Rimondi geboten. Knallige Farben, wilde Muster, atemberaubende Schnitte und coole Accessoires prägen das Bild und sorgen für einen ausgelassenen und fröhlichen Eindruck.

Etro und Dolce & Gabbana setzten in Sachen Print neue Maßstäbe und zauberten ein wahres Feuerwerk aus Farben und Mustern. Aufwändige gestaltete Blütenprints, großflächige folkloristische Motive und gut gestaltete grafische Komponenten ergänzen die lockere Schnittführung und lassen, dank mediterranem Flair und exotischen Einschlägen, mehr als nur ein wenig Sommersehnsucht aufkommen.

Unser Fazit

Egal ob man kühle Geradlinigkeit oder opulente Ausgelassenheit bevorzugt: Der Frühling 2013 wird in Sachen Mode Trends für beide Geschmäcker reilich Auswahl und Kombinationsmöglichkeiten bieten. Und bestimmt lassen sich auch diese beiden Trendthemen auf reizvolle Art und Weise kombinieren!

Trendschmiede London Fashion Week

Nach den Olympischen Spielen und den nicht minder gewaltigen Paralympics, lockt dieser Tage ein weiteres Großevent die Gäste scharenweise nach London.

Die Fashion Week hat begonnen!

An 5 Tagen locken über 80 Shows die modebegeisterten Fashionistas und Fachleute in die City. Der innovative Einfallsreichtum der englischen Hauptstadt ist inzwischen allgemein bekannt. Zwar ist nicht alles, was dort von den Designern entworfen und vorgestellt wird, auch tragbar, zeigt aber die kommenden Trends, die man unbedingt im Auge behalten sollte.

Ab die Post

Eine Vielzahl bemerkenswerter Eyecatcher designte Mary Katrantzou für ihre aktuelle Kollektion. Inspiriert von farbenprächtigen Briefmarken und Geldscheinen versah sie ihre Entwürfe mit großformatigen, auffälligen Prints. Dank der unglaublich detaillierten Drucke und der kreativen Schnitte werden die Kleider, Hosen, Jacken und Oberteile so zu wahren Kunstwerken.

Mit Glanz und Gloria

Einer der Höhepunkte der London Fashion Week ist unbestreitbar die Show des britischen Traditionslabels Burberry. Dies zeigte sich auch beim Publikum, wo man Stars wie Dita von Teese, Olivia Palermo und Tali Lennox in der Front Row bewundern konnte.

Chefdesigner Christopher Bailey zeigte auch diesmal wieder sein gesamtes kreatives Potential und spielte die gestalterische Bandbreite, von sexy bis elegant, formvollendet aus. Gezeigt wurden figurbetonte Kleider, anmutig geschnittene Mäntel und Blazer, sowie interessante Accessoires. Auch Bailey setzt bei dieser Kollektion auf weiche Schnitte, macht dies aber (ähnlich wie Mary Katrantzou) durch eine opulente Farbgestaltung wett. Die Palette reicht hierbei von sanften Pastelltönen bis hin zu knallbunten Farbfeuerwerken im Metallic Look.

Unser Fazit

Insbesondere in Sachen Briefmarken Prints sind wir sicher: Dieser Trend wird uns im nächsten Frühling an vielen Stellen auf vielfältige Art, vom All-Over Look bis hin zu coolen Accessoires, begegnen. Wir sind daher schon sehr gespannt wie dieses Thema von anderen Designern aufgegriffen und weiterentwickelt wird.

Zweitkarriere Designerin: Cindy Crawford at C&A

Cindy Crawford zeigt ihre erste Modekollektion – (c) by C&A

Kooperationen von Modeketten mit bekannten Designern wie Maison Martin Margiela und anderen Künstlern sind heute keine Seltenheit mehr. Auch Cindy Craword ist schon seit einigen Jahren erfolgreich als Schuhdesignerin tätig. Nun hat das ehemalige Supermodel den nächsten Coup gelandet: Für das Modeunternehmen C&A entwarf sie ihre erste Modekollektion.

Chic und alltagstauglich

Erfolgreich im Job, Mutter zweier Kinder und auch privat gerne gut angezogen: Cindy Crawford weiß, wie sie ihre Garderobe mag und genauso hat sie auch ihre eigene Kollektion gestaltet. Dies bedeutet einen zeitlos-klassischen und modernen Look, der hohen Tragekomfort und Chic zusammenbringt.

„Genauso wie viele andere Frauen mag ich Kleidung, die modisch, aber eben auch bequem ist und in der ich im Alltag immer gut aussehe – egal ob ich meine Kinder zur Schule bringe, ein Business-Meeting habe oder mit meinem Mann zu Abend esse“, so das Model.

Diese Einstellung findet sich eins zu eins in ihrer ersten Modekollektion wieder. Inspiriert von den aktuellen Trends in Sachen Mode entwickelte Cindy Crawford eine Kollektion im DresscodeSmart Casual bis Easy Style und setzte besonders auf die gute Kombinierbarkeit der einzelnen Teile. So lassen sich, je nach Laune und Anlass, immer neue Outfits stylen, welche auch über die aktuelle Modesaison hinaus tragbar sein werden.

Elegante Blazer und coole Lederjacken, lässige Shirts und kuschelige Pullover sowie bequeme Jeans überzeugen durch ihre klaren Schnitte, hochwertige Materialien und interessante Details wie Reißverschlüsse, Fake-Fur-Kragen, Binde- und Nietengürtel. Aber nicht nur das Design, sondern auch die Preise dürften Modeherzen höher schlagen lassen. Die 31 Teile umfassende Kollektion wartet mit einer sehr moderaten Preisspanne von 12 bis 150 Euro auf.

Unser Fazit

Der nächste C&A-Besuch ist fest eingeplant, diese tolle Kollektion sehen wir uns aus der Nähe an! Außerdem erwarten wir mit Spannung die weiteren Ergebnisse dieser verheißungsvollen Kooperation, welche in Zukunft saisonweise in die Geschäfte kommen werden

Exklusive Mode zum Träumen: Haute Couture Paris

Meisterwerke der Schneiderkunst – (c) by beyrouth

Haute Couture ist keine Mode für den Massengeschmack. Sie ist teuer, exklusiv und ein modisches Kulturgut (wie es die FAZ treffend umschreibt), welches die gesamte Modebranche beeinflusst. Die handverlesene Gruppe der Grand Couturier präsentierte vom 1. bis 5. Juli in der Modehauptstadt Paris ihre Kreationen für den Herbst/Winter 2012.

Die Haute Couture Premiere von Raf Simons

Besonders gespannt war das Publikum auf die Arbeiten von Raf Simons. Der Designer ist seit dem April dieses Jahres für die Pret-a-Porter und Haute Couture Damenmodekollektionen des Hauses Dior verantwortlich und zeigte nun in Paris die erste Haute Couture Kollektion seiner Karriere. Vor einer üppig dekorierten Kulisse im Hôtel particulier an der Avenue d’Iéna zeigte er seine moderne Interpretation der Dior Klassiker.

Diesen, nicht nur von der Vogue postulierten, „historischen Moment“ wollten sich zahlreiche Designer, wie zum Beispiel Donatella Versace und Alber Elbaz, und eine auch ansonsten recht exquisite Gästeschar nicht entgehen lassen. Sie konnten sich an einer ausgefeilten Kollektion mit zahlreichen Bezügen auf die Designgeschichte des Modehauses Dior erfreuen, welche absolut überzeugend in die zeitgemäßen und modernen Entwürfe von Raf Simons einflossen.

Chanel – Zeitlose Klassiker

Auch Chanel zelebrierte die Kollektion, welche unter dem Thema „New Vintage“ stand, elegant und stilsicher. Karl Lagerfeld verhalf den Klassikern von Coco Chanel zu neuem Glanz und präsentierte zart karierte Boulcé-Kostüme und zahlreiche Tweedjacken.

Die ansonsten in sehr kühlen Tönen gehaltene Kollektion weißt nur einen wirklichen Farbtupfer auf: Ein glänzendes, pinkblaues Abendkleid. Darüberhinaus varriert diese Kollektion verschiedene Grau- und Silbertöne sowie Schwarze und Weiße Modelle, welche hier und da von zartem Pastellrosa aufgelockert werden.

Insgesamt zeigten 23 Modemacher die Entwürfe für den exklusiven Kundenkreis der sich nun die ausgewählten Modelle auf den Leib schneidern lässt um damit im kommenden Winter zu glänzen.

Gelb und Rot: Neue Farben für den Sommer!

Absoluter Trendlook: Transparent und komplett in Rot © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Sie war das Modeereignis des Sommers: Die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin mit den kommenden Mode Trends für Frühling und Sommer 2013. Zahlreiche Designer zeigten Styles, die es im nächsten Jahr mit Sicherheit zum Mainstream-Trend schaffen werden. Und auch in Sachen Farbe könnt ihr im nächsten Sommer auf neue Akzente setzen!

Gelb sind alle meine Kleider

Ein Farbtrend, der bereits in diesem Sommer für Glücksgefühle sorgt, ist Gelb. Ein strahlendes, sonniges Gelb sorgt auch bei tristem und regnerischem Sommerwetter für echte Wohlfühlstimmung und Glücksgefühle! Sonnige Töne und Zitronengelb standen deshalb bei den Designern Dimitri, Rebekka Ruétz und Kaviar Gauche im Vordergrund.

Auf der MBFW setzten sie ganz auf die fröhliche Farbe, die so toll zum Sommer passt. Am besten strahlt ihr, wenn ihr die richtige Gelbschattierung mit Modeteilen in Weiß, Grau oder Schwarz tragt. Diese Kombination macht aus der eigentlich knalligen und peppigen Farbe einen edlen Farbton, der sich ganz bestimmt nicht nur für den Alltag und die Freizeit eignet!

Verführung in Rot

Neben dem fröhlichen Gelb ist es vor allem ein verführerisches Rot, das die Modefarben der kommenden Frühlings- und Sommersaison bestimmt. Helle Rot-Töne lösten auf der Fashion Week dunkles Rot ab, und selbst komplette Looks in Rot wurden gesichtet.

Wer Rot von Kopf bis Fuß tragen möchte, sollte allerdings auf Lippenstift und Accessoires in der Farbe verzichten. Mit lockeren Sommerkleidern, langen Abendkleidern, Hosen und vor allem in Kombination mit transparenten Oberteilen zeigten viele Designer verschiedene Rottöne, aus denen ihr spätestens im nächsten Sommer die Qual der Wahl haben werdet!

Auch als Pastellfarben sind Gelb und Rot im nächsten Sommer wieder angesagt. Wer es knalliger mag, greift zu Modeteilen in Neonfarben. Wir freuen uns schon jetzt auf einen farbenfrohen Sommer mit sonnigem Gelb und edlem Rot!

Hot: Die wichtigsten Trends der Fashion Week Berlin Spring/Summer 2013

Leicht und beschwingt durch den Sommer mit HUGO © Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Wie der Sommer 2013 metereologisch ausfallen wird wissen wir noch nicht. Einen ersten Blick auf modische Sommertrends für das nächste Jahr konnten wir aber schon erhaschen: Vom 4. bis 8. Juli zeigten die Designer auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin den anwesenden Fashionistas, Stars und Fans, wie sie den Modesommer 2013 sehen. Auch wenn die Designer stellenweise sehr unterschiedliche Akzente setzen, lassen sich bereits jetzt einige klare Haupttrends für den nächsten Sommer ausmachen. Große Überraschungen oder gar modische Entgleisungen waren nicht zu entdecken. Tragbare Modelle für einen breiten Kundenkreis standen im Zentrum des Designerinteresses.

Kühl und modern

HUGO by Hugo Boss sieht die Frau des Sommers 2013 in einer sehr futuristisch anmutenden Garderobe. Gerade Linien ohne viele Spielereien und klare, kühle Farben wie Schwarz, Weiß und kräftiges Mint prägen das Bild dieser Kollektion. Ein ganz besonderer Eyecatcher sind Akzente in Silbermetallic.

Das Online Fashion Magazin Stylebook.de beobachtete, dass eben diese Modeteile „die US-Schauspielerin Kate Bosworth in der ersten Reihe dazu veranlassten, das Geturtel mit ihrem Freund sein zu lassen und stattdessen begeistert Fotos mit dem Handy zu schießen“. Sie blitzen dezent als Träger hervor oder glänzen großformatig als Gürtel, Handtasche oder Oberteil.

Lockerleicht und verspielt mit Kaviar Gauche

Auch bei Kaviar Gauche setzt man im nächsten Sommer vor allem auf Schwarz und Weiß, ergänzt durch leuchtendes Gelb und mattes Olivgrün. Die Schnitte sind locker und fließend und umschmeicheln die Figur.

Transparenz ist bei Kaviar Gauche ein beherrschendes Thema und wird auf vielfältige Art umgesetzt. Am auffälligsten sind hierbei die Kleidungsstücke aus Leder, in die per Lasertechnik filigrane Muster geschnitten wurden. Auf diese Weise lassen sie darunterliegende Stoffe oder die Haut durchscheinen. Aber auch bei den anderen Modellen wird vielfach auf leichte und transparente Stoffe gesetzt.

Zart und feminin: Schumacher

Bei Schumacher stehen zarte und feminine Looks im Mittelpunkt. Fließende Schnitte und leichte Stoffe werden mit geschickt gesetzten Akzenten, wie zum Beispiel auffälligen Prints, kombiniert und ergeben zusammen ein romantisch angehauchtes Outfit.

Unser Fazit

Die Mercedes-Benz Fashion Week begeisterte einmal mehr mit tollen Modetrends, die bestens für den Mainstream geeignet sind. Dabei wurden nicht nur neue Trends gezeigt, auch viele Trends dieses Sommers sind in der nächsten Saison noch aktuell. Weiß bleibt definitiv über den aktuellen Sommer hinaus im Trend. Wer jetzt im Sale ein reduziertes Designerstück ergattern kann, sollte unbedingt zuschlagen! Denn damit macht ihr definitiv auch noch im nächsten Jahr noch eine gute Figur.

Sie sind sexy und elegant: Das Comeback der Mules

In den Neunzigern waren Pantoletten extrem begehrt. Nur kurze Zeit später verschwanden sie in der modischen Versenkung und waren kaum noch gesehen. Jetzt sind sie endlich wieder da – die Mules erleben ihr Comeback!

Der französische Begriff „Mules“ klingt zwar besser als „Pantoletten“, gemeint ist jedoch dasselbe: Hinten offene Schuhe, die vorne halb bzw. ganz geschlossen oder eben komplett offen sind. Clogs sind als Hausschuhe nicht mehr wegzudenken und zählen auch zu dieser Kategorie, doch hier geht es nicht um biedere Hausschlappen, sondern um trendige Hingucker, die perfekt zum Sommeroutfit passen. Mules sehen nicht nur elegant aus, sie sind auch praktisch: Weil sie am Fußende geöffnet sind, kann man ganz leicht in sie hinein- und wieder hinausschlüpfen.

Die Qual der Wahl

Mules sind in vielen verschiedenen Variationen erhältlich. Auf den Laufstegen zeigten Designer wie Louis Vuitton, Oscar de la Renta und Miu Miu wie der neue Schuhtrend aussieht. Ob als glänzende, schmale High Heels in modischem Mint, in Beige mit farblich abgesetztem, breitem Absatz in Hellblau, verzierte Lederpantoletten in Pink oder Pantoletten mit Keilabsatz aus Kork und geflochtenen Lederbändern: Die Auswahl an Modellen ist wirklich überwältigend!

Neben auffälligen und luxuriösen Varianten fallen die Mules 2012 eigentlich eher schlicht und schmal aus. Doch auch hier finden sich Ausnahmen: Nicht nur farblich orientieren sich die Pantoletten an aktuellen Trends. So sorgen die Naturmaterialien Leder, Kork und Bast, Verzierungen, Schnallen, auffällige Muster und Pailetten für Abwechslung und machen die Mules zum Must Have für den Sommer. Ob Open-Toe oder vorne geschlossen, ob gestreift, mit farblich abgesetzter Sohle oder als Cap-Toe, ob flach, High Heel, Plateau oder Keilabsatz, für jeden sollte etwas dabei sein.

Das Must Have für den Sommer

Mules sind nicht nur hübsch und edel, sondern auch bequem und durch ihre offene Form bestens für den Sommer geeignet. Sie passen zu jedem Outfit von Casual bis hin zur glamourösen Abendgarderobe. Die sexy Pantoletten machen jede Frau zur trendy Lady!

Jil Sander: Das perfekte Comeback

Jil Sander ist zurück – (c) by JohnnieXu

Vor acht Jahren verließ Jil Sander ihr gleichnamiges Modeunternehmen. Nun ist sie zurück und hat am vergangenen Samstag mit einer grandiosen Herrenkollektion für den Sommer 2013 ihr Comeback besiegelt.

Die Spannung war groß. Erst vor vier Monaten hatte Jil Sander das Ruder übernommen und in kürzester Zeit eine umfassende Kollektion auf die Beine gestellt, welche sie nun auf der Milano Moda Uomo präsentierte. Im Vorfeld wurde reichlich spekuliert, ob sie mit ihrer Kollektion an die gestalterische Linie des ehemaligen Kreativdirektors Raf Simons anknüpfen oder einen gänzlich anderen Weg einschlagen würde.

Klare Schnitte, bestechende Farben

Das Publikum auf der traditionsreichen Via Luca Beltrami war mit hochrangiger Modeprominenz bestückt. Suzy Menkes von der New York Times, Tim Blanks von der amerikanischen Vogue und dem Männermagazin GQ sowie Anna Dello Russo von der japanischen Vogue gaben sich die Ehre und waren, genauso wie das restliche Publikum, überaus gespannt auf die Kollektion.

Und die ist eine eindeutige Arbeit von Jil Sander. Klare Schnitte, präzise eingesetzte Farben, Formen und Akzente sowie das berühmte Jil Sander-Blau präsentieren sich in Hochform. Die Designerin sieht Männer im nächsten Jahr in schmal geschnittenen Shorts und 3/4 Hosen. Dazu werden weiße Hemden, schmalgeschnittene Jacken und großzügige Blousons kombiniert. Natürlich muss man(n) nicht barfuß durch den Sommer 2013 spazieren. Lederschuhe in schwarz oder Two-Tone bilden einen stimmigen Abschluss zu den vorgestellten Outfits.

 

Unser Fazit

Jil Sander ist trotz der kurzen Vorlaufzeit mit einer gut durchdachten und ausgefeilten Kollektion aufgetreten und hat damit überzeugt. Sie knüpft an die Kollektionen von Raf Simons an, verliert dabei jedoch niemals ihren eigenen Stil aus dem Auge.

Wir freuen uns bereits auf die für September angesetzte Vorstellung ihrer Damenkollektion und sagen: Willkommen zurück, Jil!