Archiv der Kategorie: Gesundheit & Kosmetik

Make Up Trends 2013: Der Herbst wird glamourös

Nach dem Fashion Ausbilck auf den Herbst widmen wir uns nun den Make Up Trends für die kühleren Tage. Fans von atemberaubenden Edelsteinen kommen in diesem Herbst ganz auf ihre Kosten. Denn auch ohne sich einen Haufen teure Klunker kaufen zu müssen, kann man in diesem Herbst in ihren schillernden Farben schwelgen. Ein beherzter Griff in die Kosmetikschublade und etwas Mut reichen aus, um einen unvergleichlich schönes Herbst Make Up zu kreieren.

Schillern, schimmern, funkeln

Das Augenmakeup wird im kommenden Herbst und Winter zum absoluten Statement. Zierliche Lidstriche und dezente Lidschattenkombinationen in zarten Braunnuancen kommen in den nächsten Monaten wohl eher zu kurz. Statt dessen stehen metallisch glänzende Kunstwerke auf dem Programm.

Reichlich auftragen kann man bei Smokey Eyes in Metallic-Grau, Kobaltblau und Violet. Hier inspirieren die Herbst- und Winterschauen von Michael Kors, Thakoon und Jason Wu zu mehr Einsatz von Farbe und Pinsel. Einen außergewöhnlich schönen Lidstrich hat Pat McGrath für Dior geschaffen. „Die cremige Textur von ‚Diorshow Mono Fusion‘ in der Nuance ‚Etoile‘ verwandelt sich, nass aufgetragen, in intensives Silber mit irisierendem Schimmer“, erklärt der Make Up Artist.

Schmucke Nägel

Auch auf den Nägeln sorgen Saphir, Diamant und Rubin für einen funkelnden Hingucker, der das Augen Make Up perfekt ergänzt. Einfarbig matt, mit glitzernden Partikeln oder mit aufregendem duochrome Effekt: Das Angebot an tollen, ungewöhnlichen Lacken ist zur Zeit riesig und macht Lust auf Abwechslung auf den Nägeln.

Wem häufiges Lackieren zu zeitintensiv ist, kann sich mal am neuesten Nagellacktrend probieren: Shellac. Das besondere an diesem Lack ist seine extrem lange Haltbarkeit. 2-3 Wochen steht er ohne Kratzer und Absplitterungen locker durch. Danach sollte er erneuert werden, weil der Naturnagel nachgewachsen ist und langsam aber sicher einen unschönen Rand bildet. Gerade im Urlaub oder zu stressigen Zeiten kann man so ohne viel Aufwand permanent gut aussehende und gepflegte Nägel haben.

Unser Fazit

So ganz können wir uns noch nicht für die dunklen Metallictöne und kräftigen Farben erwärmen, es ist einfach noch etwas zu sommerlich. Wir sind uns aber sicher, dass es schon in wenigen Wochen ganz anders aussehen wird und freuen uns auf einen funkelschönen Herbst!

 

Schimmernde Aussichten: Die Make Up Trends 2013

Hier entstehen die Make Up Trends für den Sommer – (c) by Mercedes-Benz Fashion Week

Tristesse adé, der Frühling kann kommen! Es wird höchste Zeit, dass dicke Mäntel, Schals und Mützen endlich in die hinterste Schrankecke verbannt werden können. Auch beim Make Up wird es Zeit für etwas frischen Wind, damit das Gesicht zu den aktuellen Fashion Trends passt.

Augenblick mal

In Sachen Augen Make Up werden wir im kommenden Sommer an zwei starken Trends nicht vorbeikommen. Auffällige Lidstriche stehen ganz hoch im Kurs und konnten auf den Schauen zahlreicher Designern bewundert werden.

Der Lidstrich präsentiert sich in Form von opulenten Schwalbenschwänzen, knallig bunt und überbreit. Außerdem verlässt er seine traditionelle Position am oberen Lid und wird am unteren Lid oder weiter oben in der Lidfalte in Szene gesetzt. So gar nicht alltagstauglich, aber dafür wunderbar glamourös ist das Augenmakeup von Dior. Der großzügig aufgetragene bunte Lidschatten wird von einem „Lidstrich“ aus zahlreichen Straßsteinchen gekrönt.

Beim Lidschatten selbst machen uns in diesem Sommer Silver-Eyes und Pastelltöne sprichwörtlich „schöne Augen“. Glänzende Lider in Metallic und Aqua Tönen ziehen garantiert die Blicke auf sich und sorgen für einen frischen, sommerlichen Look.

Rote Lippen …

… soll man küssen! Der klassische, tiefrote Lippenstift kommt wohl nie aus der Mode. Gerade bei einem zurückhaltenderen Augen Make Up kann man mit präzise geschminkten Lippen in tomatenrot, kirschrot oder himbeerrot punkten. Für den besonderen „Knalleffekt“ greift man zur Trendfarbe Fuchsia. Dieser Mix aus pink und rot passt zu jedem Hautton und ist damit der ideale Begleiter zu winterblasser, leicht getönter und sommerlich gebräunter Haut.

Aber auch wer Wert auf ein dezenteres und natürlicheres Make Up legt, kommt in diesem Sommer nicht zu kurz! Der Creative Make-up Director von Estée Lauder, Tom Pecheux, schminkte den Models der Derek Lam Show S/S 2013 einen zauberhaften und sehr femininen Look auf die Gesichter. Dazu setzte er vor allem auf Nudetöne und zart schimmernde Farben und Highlights. Eine ideale Kombination für diejenigen, die auf natürliche Looks setzen, aber dennoch nicht gänzlich ungeschminkt sein möchten.

Unser Fazit

Ob auffällig oder dezent: Mit den Trend Make Ups dieses Sommers lässt sich für jeden Anlass und jeden Geschmack ein toller Look schminken. Jetzt müssen nur noch die Temperaturen wieder steigen, damit auch die dazu passende Frühlingslaune wieder aufkommt!

Cut & Go: Die Trendfrisur der Stars

An diesem Trend gibt es im Moment allem Anschein nach kein vorbei: Der Undercut sorgt weltweit für Furore und hat inzwischen schon zahlreiche Stars überzeugt. Vor allem im Musik Business greifen immer mehr Künstlerinnen zum Rasierer. Aber da Cut nicht gleich Cut ist möchten wir euch hier die Feinheiten und Unterschiede dieser Trendfrisur vorstellen.

Undercut und Sidecut

Primäres Unterscheidungsmerkmal der Styles ist, wie großflächig rasiert wird. Beim Sidecut, den die Sängerin Rihanna schon früh in diesem Jahr für sich entdeckte, werden die Haare nur auf einer Seite des Kopfes abrasiert.

Bei einem Undercut fallen die Haare rund um den Kopf herum der Klinge zum Opfer. Zurück bleibt das Deckhaar, welches oft auffällig gefärbt und toupiert wird. Dieses Styling ist eher was für Mutige, bringt aber coole Haaraccessoires und schicke Ohrringe toll zur Geltung. Beispiel für eine gelungene Umsetzung dieses Trends sind die Sängerin Pink und die Schauspielerin und Sängerin Miley Cyrus: Bei den MTV Video Music Awards zeigten die beiden ein beinahe identisches, aber nichtsdestotrotz sehr cooles Styling.

Wie kurz darf es sein?

In Sachen Haarlänge gilt es hier direkt an zwei Stellen eine Entscheidung zu treffen. Zum Einen wie kurz der rasierte Part geschnitten werden soll und zum Anderen wie lang die verbleibende Mähne wallen darf. Eine wirklich glattrasierte Partie ist eher selten anzutreffen. Meist bleiben einige Millimeter stehen, so dass die Kopfhaut nur leicht bis gar nicht durchschimmert. Auch die Länge des Deckhaares trägt viel zum endgültigen Look bei. Dabei sind sowohl freche und wuschelige Bobs und Kurzhaarschnitte, als auch eine lange Mähne möglich.

Unser Fazit

Wer auf auffällige Styles steht, wird diesen Trend lieben! Je nach Anlass lassen sich die ausrasierten Stellen auch durch das verbleibende Deckhaar kaschieren, so dass auch offizielleren Anlässen nichts im Wege steht. Wer lieber nicht zu Schere und Rasiermesser greifen möchte, kann sich auch an einem Fake-Undercut versuchen und so ganz ohne Risiko die Trendfrisur selber stylen.

Make Up Trends 2012: Starke Farben für den Herbst

Ein farblich stimmiges Make Up rundet einen Look erst ab und ergänzt damit die Fashion und Accessoire Trends der Saison. Auch für den gerade begonnen Herbst und kommenden Winter haben sich bereits einige Top Trends herauskristallisiert, die sich niemand entgehen lassen sollte.

Sinnliche Lippen – Von Bordeaux bis Aubergine

Der „sinnlichste Make-up-Trend der neuen Saison“ ist ohne jeden Zweifel der dunkelrote Lippenstift. Helle Pastell- und Neontöne sind passé und werden von kräftigen Brauntönen und Rotnuancen abgelöst. Ob Aubergine, Rostbraun oder Pflaume: Dunkle Lippen zaubern wie von selbst einen sehr sinnlichen und erotischen Look. Das Finish reicht dabei von matt bis glänzend.

Auch von den Red Carpet Events sind die glamourösen dunklen Farben aktuell nicht mehr wegzudenken. Lana del Rey, mit mattem braun-violett, Kate Bosworth, dunkle Aubergine, und viele ihrer Kolleginnen verzaubern mit ihrem eleganten Make-Up.

Augenblick mal

Beim Augen Make Up für den Herbst geht der Sommer Trend Metallic in die Verlängerung. Der Fokus verlagert sich jedoch von den kräftigen Edelsteintönen, wie Rubin und Smaragd, zu strahlenden Akzenten in Gold und Silber. Auf den verschiedenen Fashion Weeks zeigten die Designer dabei ein breites Spektrum verschiedener Looks. Bei Sergio Zambon strahlten die Augen der Models, dank des großzügig aufgestäubten goldenen Lidschattens, besonders intensiv. Wer es dezenter mag, kann sich vom Make Up der Models von Badgley Mischka inspirieren lassen. Dort wurden ergänzend zum „klassischen“ Augen Make Up zarte, goldene Akzente unter dem Auge gesetzt.
Unser Fazit

Starke Farben prägen den Herbstlook. Dies erfordert ein wenig Mut beim Styling. Wer sich unsicher ist, sollte sich bezüglich der Farbauswahl und optimalen Schminktechnik den Besuch bei einer Kosmetikerin gönnen!

Setzt mit Fashion ein Zeichen gegen AIDS!

Nur kurze Zeit nach der Conscious Collection macht der Modekonzern H&M wieder durch eine neue Aktion auf sich aufmerksam. Unter dem Motto Fashion against AIDS vertreibt H&M ab dem 26. April 2012 in über 300 Stores weltweit Modekreationen, durch deren Erlöse der Kampf gegen AIDS unterstützt werden soll. Auch online werden die Modestücke erhältlich sein. Bereits zum fünften Mal startet die schwedische Modekette ihre Aktion gegen AIDS, bei der 25 % des Kauferlöses an AIDS-Projekte auf der ganzen Welt gehen.

Multikulti-Mode

Viele internationale Künstler haben exklusive Modeteile designt, die unterschiedliche Kulturen und Nationen widerspiegeln. Die Designer haben bei den topaktuellen Accessoires, Shorts, Hosen, Oberteilen und Schuhen auf angesagte Trends gesetzt. So ist ein weißes, großflächig bedrucktes Cropped Shirt für den sexy Bauchfrei-Look genauso im Sortiment wie bunte, gemusterte Beachwear und Kleider.

Deren Farbplatte reicht von sanft ineinander gleitenden, hellen Farben bis hin zu großen Prints. Auch ein hübscher Kimono in sanften Pastellfarben unterstreicht den kulturellen Aspekt der Kollektion gegen AIDS, die mal einen Hauch Afrika versprüht, mal Erinnerungen an Griechenland wach werden lässt.

Küssen für den guten Zweck

Mit Totenkopf-Armbändern, bunten Armreifen, Ohrsteckern mit Federn und stylish bedruckten iPhone-Hüllen kommen auch Fans ausgefallener, nicht alltäglicher Accessoires auf ihre Kosten. Helft mit beim Kampf gegen AIDS, indem ihr euch ab dem 26. April die stylishen Klamotten im Laden oder online sichert. Falls ihr gerade keine neue Fashion braucht, könnt ihr mit Spenden ein Zeichen setzen. Und auch mit Küssen könnt ihr einem guten Zweck dienen: Für jedes hochgeladenene Kuss-Foto spendet H&M einen Dollar an HIV- und AIDS-Präventionsprojekte. Hier könnt ihr einen Schnappschuss eures Knutschers hochladen. Let’s love safely!

So schön wird der Sommer: Die Make Up Trends 2012

Hier entsteht der Look für den Laufsteg - © by Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Auf den Laufstegen der Modemetropolen werden nicht nur die Trends in Sachen Kleidung und Accessoires vorgestellt. Natürlich müssen auch Make Up und Frisur zu der präsentierten Kollektion passen und den Look ergänzen sowie abrunden.

Selbstverständlich wird nichts dem Zufall überlassen. An der Entwicklung der Stylings sind hochkarätige Visagisten, Make Up Hersteller und die Designer selbst beteiligt, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Und genau wie die vorgestellte Mode hat auch das Laufsteg-Styling einen Einfluss darauf, was später zum Trend wird. Die aktuellen Stylingtrends für den kommenden Sommer stellen wir euch hier kurz vor.


Sommerliches Augen Make Up

Ein zart geschwungener Lidstrich schmeichelt jedem Auge und ist für jede Gelegenheit tragbar. Wer es etwas extravaganter mag, orientiert sich am 50ties Stil. Denn nicht nur an der Modefront punkten die wilden Fünfziger in diesem Jahr, auch beim Make Up sorgt ein breiter und langer Lidstrich („Schwalbenschwanz“) für einen interessanten Augenaufschlag.

Besonders trendy ist auch die Kombination von zwei verschiedenfarbigen Lidstrichen. Vor allem schwarz und grün sind an dieser Stelle ein absolutes Dream Team. Wer sich dem Colour Blocking Trend verschrieben hat, kann ihn natürlich auch auf die Lider übertragen. Warum nicht mal einen blauen oder lila Eyeliner ausprobieren und mit einem andersfarbigen Lidschatten Akzente setzen?

Wer es sexy und verrucht mag, setzt auf Smokey Eyes. In diesem Sommer gilt: Mehr ist mehr! Lidschatten und Kajal dürfen gerne über die in den Vorjahren üblichen Grenzen hinaus verblendet werden. Einen überaus dramatischen und interessanten Effekt erzielt man übrigens mit gebleichten Augenbrauen.

Apropos Augenbraue: Bereits im letzten Jahr wagten einige Designer den Absprung von dünn gezupften Linien über dem Auge. In diesem Sommer verstärkt sich dieser Trend. Vor allem bei Prada und Versace sah man natürlich dichte Augenbrauen. Andere Designer setzten da noch einen drauf und betonten die Augenbrauen durch einen dunklen Augenbrauenstift oder ein Bleaching.

Rote Lippen …

… soll man küssen! Egal ob matt oder glänzend: Mit einem kräftigen roten Lippenstift sorgt Frau in diesem Sommer für Furore. Man sollte dabei jedoch unbedingt die Faustregel beachten: Entweder ein aufwändiges Augen Make Up oder intensiv geschminkte Lippen. Beides zusammen ist einfach too much.

Unser Tipp

In diesem Sommer ist für jeden Typ etwas dabei. Wer sich bezüglich seines Stylings nicht sicher ist, kann sich auch von einer Kosmetikerin beraten und schminken lassen. Ganz abgesehen vom Wellness-Faktor bekommt man von ihr auch hilfreiche Kniffe für das tägliche Make Up gezeigt.

Duftende Verführung mit dem richtigen Parfüm

Trésor von Lancôme (c) by travel-junkie

Ob blumig-süß, pudrig-leicht oder erotisch verführerisch: Es gibt für jede Gelegenheit ein passendes Parfüm. Genauso wichtig wie die Wahl des passenden Mode-Outfits für den jeweiligen Anlass und die Jahreszeit ist der Duft, um das Gesamtbild optimal abzurunden. Man sollte daher über Parfüms für verschiedene Gelegenheiten verfügen, um mit dem Duft dem Anlass gerecht zu werden.

Der richtige Duft für jeden Anlass

Der Frühling verlangt mit längeren Tagen, ersten Sonnenstrahlen und milderem Klima nach dem kalten Winter nach leichten und blumigen Düften. Spritzige Parfüms, die wegen des wechselhaften Wetters auch eine süßliche Note besitzen dürfen, passen hervorragend zu dieser Jahreszeit. Im warmen Sommer darf experimentiert werden: Passend zum Sonnenschein sind leichte, fruchtige und exotische Duftnoten möglich. Der bunte Herbst steht für holzige, würzige Parfüms für Männer und blumige, süßliche Düfte für Frauen, während das Dufterlebnis im Winter intensiver sein darf. Die Kälte nimmt dem Parfüm seine Intensität, deshalb darf Mann zu intensiven, holzigen und warmen Parfüms greifen, während Frauen auf warme, orientalische Düfte und Noten von Vanille, Zimt und Mandeln setzen.

Zwei Klassiker lassen Damen in einer himmlischen Duftwolke schweben: Lancôme Trésor und Chanel No. 5. Während erstgenannter Duft leicht pudrig, mit erfrischenden Noten von Blumen und Früchten wie Pfirsich und Aprikose aber nie aufdringlich ist und sich für viele Gelegenheiten eignet, verleiht Chanel No. 5 seiner Trägerin einen zeitlosen, eleganten Auftritt mit dem Duft abstrakter Blüten und Noten von Sandelholz, Vanille und Jasmin. Mit seiner sinnlich-luxuriösen Weiblichkeit ist Chanel No. 5 der erfolgreichste Damenduft der Welt.

Auf der Suche nach dem richtigen Parfüm

Generell kann ein Parfüm in drei Duftnoten unterteilt werden: Direkt nach dem Aufsprühen nimmt man zunächst die Kopfnote wahr. Hier werden in der Regel leichte, aber doch intensive Düfte gewählt. Die zweite Komponente ist die Herznote. Sie ist der eigentliche Duftcharakter des Parfüms und trägt es auch dann noch, wenn sich die Kopfnote bereits verflüchtigt hat. Die Basisnote ist etwas schwerer und langanhaltender als die beiden anderen Komponenten und ist auch Stunden nach dem Aufsprühen noch vorherrschend.

Bei der Auswahl eines Parfüms sollte man sich Zeit lassen. Nach einer groben Orientierung, in welche Richtung das neue Parfüm gehen soll, ist es ratsam, nur maximal fünf Düfte hintereinander zu testen. Danach sollte eine Pause gemacht werden, da die Nase sonst überfordert ist. Zwischen den einzelnen Durchgängen kann ein Säckchen mit Kaffeebohnen helfen, die bisherigen Dufteindrücke zu neutralisieren. Um einen Duft wirklich einschätzen zu können muss man allerdings mehrmals schnuppern. Etwa zehn bis 15 Minuten nach dem Aufsprühen tritt die Herznote hervor, nach einer weiteren Stunde hat sich die Basisnote voll entfaltet. Erst dann ist es möglich, den vollständigen Charakter eines Parfüms einzuschätzen und zu beurteilen.

Buchempfehlung: The Secret of Chanel Nº 5

Zum Schlafen trage ich nur ein paar Tropfen Chanel Nº 5 gab Schauspielerin Marilyn Monroe 1954 bekannt. So legendär Monroes Aussage, die für zum Durchbruch des Parfüms Chanel Nº 5 führte, so legendär ist der frische und leicht rauchige Damenduft selbst.

Chanel Nº 5 wurde 1920 zunächst als Weihnachtsgeschenk für treue Kundinnen des Hauses Chanel in einer limitierten Auflage von nur 100 Flakons produziert. Aufgrund der zahlreichen Nachfragen der begeisterten Kundinnen wurde Chanel Nº 5 1922 offiziell zum Verkauf angeboten. Heute gilt der Duft als erfolgreichstes und meistverkauftes Damenparfüm aller Zeiten.

The Secret of Chanel Nº 5

In ihrem 300-seitigen Buch „The Secret of Chanel Chanel Nº 5“ beleuchtet die Kulturhistorikerin und Biographin Tilar J. Mazzeo umfassend und informativ das Leben und Wirken Coco Chanels und die Entstehungsgeschichte dieses außergewöhnlichen Parfüms.

Die Kapitel befassen sich mit der Entwicklung des Damenduftes und dessen Zusammensetzung, dem steigenden Erfolg des Parfüms und dem Einfluss auf die Welt der Düfte, den Coco Chanel mit ihrem berühmtesten Duft im goldenen Flakon geschaffen hat.

Wer sich mit der Geschichte des berühmten, zeitlosen Duftes und seiner Schöpferin auseinandersetzen möchte und sich für die zahlreichen Mythen interessiert, die sich im Laufe der Zeit um Nº 5 rankten, sollte sich „The Secret of Chanel Nº 5“ von Tilar J. Mazzeo zulegen. Einzige Voraussetzung: Englischkenntnisse, denn leider ist das 2010 erschienene Buch bisher nicht auf Deutsch erschienen.

Frühjahrsputz im Kosmetikregal

Dieser Lippenstift ist noch frisch, wie schaut es bei Ihrem aus? - (c) by Debs (ò‿ó)♪

Egal ob günstige Drogerieware oder hochwertige Markenprodukte aus der Parfümerie: Dekorative und pflegende Kosmetika sind leider nicht unbegrenzt haltbar.

Nicht nur Lebensmittel besitzen ein Mindeshaltbarkeitsdatum

Eigentlich kennt man das Mindesthaltbarkeitsdatum (kurz: MHD) eher aus dem Bereich der Lebensmittel. Doch auch bei Kosmetika gibt es gesetzliche Vorgaben zur Haltbarkeit und Kennzeichnung der Produkte. Generell gilt: Ist nichts auf der Packung vermerkt, sind die verschlossenen Produkte mindestens 30 Monate haltbar.

Ergänzend dazu existiert seit 2005 eine Auszeichnungspflicht für Kosmetikprodukte. Ein kleines Symbol, bestehend aus einem geöffneten Cremetöpchen mit einer Zahl, gibt an, wie viele Monate ein bereits angebrochenes Produkt gefahrlos verwendet werden kann. Aber auch hier gilt analog zu den Lebensmitteln: Sehen, riechen, fühlen und bei positiven Ergebnissen weiter verwenden. Wenn sich die Kosmetik in ihre Bestandteile zerlegt, seltsam riecht oder die Farbe wechselt sollte man sie jedoch lieber entsorgen.

Wie lange halten Kosmetikprodukte? Eine Übersicht

Besonders sensibel sind Produkte, die wenige Konservierungsmittel enthalten und recht feucht sind. Insbesondere Augencremes sollten innerhalb von vier Monaten nach Anbruch aufgebraucht werden. Vermehren sich die Bakterien erst, kann es zu unschönen Infektionen am Auge kommen.

Auch Wimperntusche sollte zügig aufgebraucht werden. Im Falle einer Erkrankung am Auge (zum Beispiel einer Bindehautenzündung) ist es ratsam, die angebrochene Mascara umgehend zu entsorgen und durch neue zu ersetzen. Ein Gang zum Arzt in in einem solchen Fall selbstverständlich Pflicht!

Cremes für Gesicht und Körper halten sich etwa zwei Jahre, Lotionen sollten innerhalb eines Jahres aufgetragen werden. Befindet sich die Creme in einem Tiegel ist unbedingt auf die Hygiene bei der Entnahme zu achten! Vorheriges Hände waschen oder die Verwendung eines kleines Spatels sind empfehlenswert.

Puderlidschatten, Gesichtspuder und Rouge sind die Ausdauerkünstler im Kosmetikregal. Bei richtiger Lagerung erfreuen sie uns bis zu fünf Jahre lang mit gleichbleibender Farb- und Anwendungsqualität.

Das A & O: Die optimale Lagerung

Die meisten Kosmetikartikel werden im Badezimmer gelagert. Logisch, dort werden sie ja in der Regel auch verwendet. Das dort oft vorherrschende feucht-warme Klima ist jedoch alles andere als optimal. Besser ist es die Produkte kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt aufzubewahren. Ein Vorratsraum (falls vorhanden) oder das Schlafzimmer sind dafür ideal. Pinsel und Quasten sollten regelmäßig gereinigt werden, damit sich keine Bakterien vermehren können. Ein Beauty Case versammelt die Kosmetika geordnet und auf kleinstem Raum.

Wer die Tipps zur richtigen Lagerung der Kosmetik- und Pflegeprodukte beachtet, wird sich lange an den Produkten erfreuen können!